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Wir über uns - eine kurze Vorstellung

Der Tierschutzverein Südthüringen e.V. hat sich am 12. Februar 2005 in Hinternah im Kreis Hildburghausen mit Gleichgesinnten gegründet.

Der Verein ist Mitglied im Landestierschutzverband Thüringen e.V. und im Deutscher Tierschutzbund e.V.

Aktive Tierschützer aus dem Landkreis Hildburghausen, der Städte Suhl und Zella-Mehlis sowie aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt haben durch die jahrelange gute Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen hinweg diesen Schritt für notwendig befunden. Der Amtstierarzt des Landkreises Hildburghausen, Herr Markus Overhoff, und der Ordnungsamtsleiter der Stadt Hildburghausen, Herr Dietmar König, wohnten der Gründung bei und unterstützten diesen gewiss nicht leichten Schritt.

Monika Hahn | 1. Vorsitzende

Fachliche Unterstützung fand der Verein in der Tierärztin Christine Lautensack aus Schleusingen. Eine breite Öffentlichkeit soll für den Tierschutzgedanken sensibilisiert werden. Nicht wegsehen, sondern handeln bei Tierquälereien, Vernachlässigung von Tieren und aktives Einschreiten bei zweifelhaften Traditionen auf Volksfesten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ist das Motto unseres Vereins.

Es ist viel zu tun – im Landkreis Hildburghausen und darüber hinaus. Gehen wir es an – gemeinsam mit unseren Mitgliedern, den Bürgern, den Bürgermeistern und den Ordnungsamtsleitern – schaffen wir ein gutes Miteinander von Mensch und Tier, Achtung der einzelnen Lebewesen und kämpfen wir gemeinsam dafür, dass ein Tierheim im Landkreis Hildburghausen entsteht.

Monika Hahn

1. Vorsitzende

 

 


Tieschutzverein Südthüringen e.V. erhält Tierhilfewagen

Eine besondere Überraschung hat der Tierschutzverein Südthüringen e. V. vom Deutschen Tierschutzbund erhalten: Der Dachverband übergab dem Verein einen Tierhilfewagen, der die tägliche Tierschutzarbeit erleichtern soll. Zum Einsatz kommen soll das neue Fahrzeug der Marke Opel Combo für Tierrettungen, tägliche Fahrten zum Tierarzt, den obligatorischen Transport von Futtermitteln und allem anderen, was das Tierheim tagtäglich benötigt. Das Auto ist auffällig bedruckt: auf der einen Seite mit einem Motiv des Haustierregisters des Deutschen Tierschutzbundes und auf der anderen Seite mit einem Katzenmotiv mit Spendenaufruf.


„Unsere Tierschutzvereine und Tierheime sind für den praktischen Tierschutz vor Ort unverzichtbar“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Tag für Tag kämpfen wir gemeinsam dafür, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Obwohl die Wagen zur notwendigen Grundausstattung gehören, können viele Tierheime die Anschaffungskosten kaum noch tragen, weil Rücklagen aufgebraucht sind und die Kommunen zu wenig unterstützen.“ Aus diesem Grund hatte der Dachverband der deutschen Tierschutzvereine und Tierheime bereits im letzten Jahr 54 Wagen an Mitgliedsvereine übergeben. Die Übergabe der ersten 31 von weiteren insgesamt 80 Wagen fand am 8. September im brandenburgischen Linthe statt. „Der Tierhilfewagen hilft uns beim täglichen Kampf für das Wohl der Tiere sehr“, bedankt sich Monika Hahn, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Südthüringen e. V.

Einsatz für den praktischen Tierschutz

Die Tierhilfewagen sind mithilfe der Fachexpertise des Deutschen Tierschutzbundes speziell für den Transport von lebenden Tieren ausgestattet. So sorgen Klimaanlage und Entlüftung für angenehme Temperaturen und Luft bei jeder Wetterlage – auch im geräumigen Ladebereich, wo die Tiere untergebracht sind. Die Installation eines Trenngitters gewährleistet die verkehrsrechtlichen Auflagen für einen gesicherten Transport, gleichzeitig erlaubt es dem Fahrer, den Laderaum jederzeit einzusehen. Die blickdichten Seitenfenster des Ladebereichs minimieren die optischen Reize für die Tiere während der Fahrt und senken somit den Stresspegel. Als weitere Unterstützung absolvierten die Vereine bei der Übergabe ein Fahrsicherheitstraining und eine Theorieschulung zur Sicherung der Tiere auf dem ADAC-Trainingsgelände in Linthe.

© Deutscher Tierschutzbund


Der Tierschutzverein Südthüringen e.V. bedankt sich auf diesem Wege recht herzlich, auch bei unserem Landesverband Thüringen, für die großartige, unverhoffte Unterstützung des Vereins.


SCHÜLERFREIWILLIGENTAG 2017

Warm war es am 15. Juni 2017, als 9 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hildburghausen im Tierheim am Wald in Hildburghausen eintrafen und die dort tätigen Mitarbeiter tatkräftig mit ihrer Hände Arbeit unterstützten.

Unwahrscheinlich fleißig waren Lucas, Paul, Noelle, Stine, Mary-Ann, Stella, Emmy, Lara und Theresa.

Frisch gestrichene Tische und Bänke, die Treppe zum Dachboden frisch eingeölt, der Holzzaun zum Nagerbereich grün aufgefrischt, die Bepflanzung der neuen Trockenmauer – und natürlich viele Streicheleinheiten für Kätzchen, Katzen und Hunde waren das Ergebnis dieses Arbeitseinsatzes der Schüler.

Sorgfältig und akkurat haben alle 9 Teilnehmer ihre Aufgaben erfüllt. Die Tiere genossen die zusätzlichen Streicheleinheiten und die enorme Aufmerksamkeit. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir wünschen allen Teilnehmern einen guten Jahresabschluß mit besten Noten, wunderschöne Ferien und einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr. Den Lehrern dieser Schüler ebenso erholsame Ferientage.

Auch möchten wir herzlichen Dank sagen für die wundervollen Bilder welche uns Frau Eva Henneberger zu Verfügung gestellt hat.

Viele Grüße

Monika Hahn – 1. Vorsitzende des Vereins im Namen des Vorstandes und Ulrich Bernhauser als Tierheimleiter


Thüringer Tierschutzpreis 2016

Am 05. Oktober 2016 wurden in Weimar die Eheleute und Mitglieder des Tierschutzvereins Südthüringen e. V. – Ursula und Ulrich Bernhauser aus Schleusingen – mit dem Thüringer Tierschutzpreis 2016 ausgezeichnet.

In Anwesenheit von Frau Ministerin Werner, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, und dem Landestierschutzverband Thüringen e. V., hier Herrn Gleitsmann, nahmen beide die Ehrung entgegen. Der Vorstand unseres Vereins und die Mitglieder gratulieren auf diesem Wege recht herzlich und wünschen weitere Jahre der guten Zusammenarbeit und viele innovative Ideen für die Umsetzung des Tierschutzgedankens im Landkreis Hildburghausen und zur Weiterentwicklung- und Weiterbau des Tierheimes am Wald.

Gleich nach der Gründung unseres Vereins im Februar 2005 sind die Eheleute Bernhauser Mitglied in unserem Verein geworden. Von Anfang an  haben sich beide vehement für ein Tierheim im Landkreis Hildburghausen eingesetzt und waren all die Jahre eine der verläßlichsten Stützen des Vorstandes. Aktiv und mit Fachkenntnis begleiteten sie unseren Weg zu einem anerkannten Tierschutzverein im Landkreis Hildburghausen, betreuten mit äußerster Fachkenntnis Tiere, hier vor allem Vögel (Sittiche), und boten diesen Tieren artgerechte Unterkünfte. Ulrich Bernhauser absolvierte bereits 2009 in München einen Lehrgang zur Ablegung des Sachkundenachweises nach § 11 und konnte nach Eröffnung des Tierheimes im März 2015 mit Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen das Tierheim als ehrenamtlicher Tierheimleiter übernehmen. Seit der Eröffnung des Heimes ist die Zeitschiene für Privates bei dem Ehepaar Bernhauser sehr eng geworden. Mit Stolz und Bewunderung können wir auf Ulrich und Ursula Bernhauser schauen, sind sie doch für uns – trotz beruflicher Tätigkeit – stets eine starke Hilfe gewesen und vor allem geblieben, sie lassen sich auch durch aufkommende Probleme nicht unterkriegen, sondern suchen stets nach einer Lösung und finden diese auch.

Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Monika Hahn

1.Vorsitzende


 


 

Unsere Vereinsvorsitzende Monika Hahn erhielt den "Thüringer Tierschutzpreis 2012".

Wir gratulieren ihr zu dieser hohen Ehrung herzlich. Dank für das große Engagement für die Tiere und für den Bau eines Tierheims in unserem Kreis Hildburghausen.
Gemeinsam hoffen wir auf viele weitere Jahre des Streitens für die Tiere in unserer Region.

Die Mitglieder des Tierschutzvereins Südthüringen e.V.


 


 

Thüringen Talk

AT-LogoHahn-Ehrlich_AT2016M.Hahn & B.Ehrlich | Antenne Thüringen

Der Kampf einer Tierschützerin und der Erfolg

Mitgefühl, aber kein Mitleid – sonst gehst du kaputt

Autorin: Elke Schröder | Antenne Thüringen | 16.03.2016

Monika Hahn aus Hildburghausen – Menschen hautnah – der Thüringen Talk mit Thüringen Reporterin Bettina Ehrlich.

„Hier wurden Katzen in Erlau au einem Auto geworfen – ihr müsst da mal kommen!“ Und Monika Hahn kommt. Die Tierschützerin und ehrenamtliche Leiterin im Tierheim Hildburghausen kommt immer, wenn Tiere in Gefahr sind. Doch dieses Ereignis wird sie nie vergessem. „Ich habe die Katzen – Nazikatzen genannt. Es waren drei kleine schwarze Katzen und Tierquäler haben sie mit Nazi-Symbolen gebrandmarkt. Eine Katze war bei lebendigem Leib halbseitig abgezogen worden. Sie mussten wir schließlich doch einschläfern lassen – die anderen beiden konnten wir retten.“

Mitgefühl, aber kein Mitleid – sonst gehst du kaputt

Zu meinen Mitarbeitern sage ich immer: Ihr dürft Mitgefühl haben, aber kein Mitleid. Daran geht ihr sonst kaputt. Der Lohn aber ist das Glück der Tiere und das Glück der Menschen. Monika Hahn war für ein paar Jahre im Westen Deutschlands. Dort ist sie eher durch einen Zufall zum Tierschutz gekommen. Sie rettete Katzen, die auf dem Firmengelände streunten. Ihr Chef ließ sie bis dato regelmäßig töten, um die Population klein zu halten. Dann die Heimkehr nach Thüringen. Und auch hier sieht sie ihre Aufgabe: Ich muss etwas für den Tierschutz in Südthüringen tun.

Am Anfang hat Monika die Tiere im eigenen Haus untergebracht.

Sie hat 1994 für ein Tierheim im Landkreis Hildburghausen gekämpft und sie hat es geschafft: Ausgesetzte, verlassene und nicht gewollte Tiere finden jetzt dort ein Zuhause, im besten Fall nur vorübergehend.

Hund Cliff

In den ersten Jahren hat sie ihr eigenes Haus in eine Villa Kunterbunt verwandelt. Katzenzimmer, Futterlager, Quarantänestation – dafür hat sie auf Komfort verzichtet. Gästezimmer und Gästetoilette wurden von Katzen und Hunden belegt. Eine harte Zeit – auch ihr Mann hatte viel auszuhalten. Doch dann kam die Erkenntnis: Wenn ich einspringe und mich opfere, wird sich nie etwas ändern – wird das Tierheim nie kommen.

AT-Zitat

200 Prozent sind manchmal nicht genug

„Ich schieße auch sehr oft übers Ziel hinaus!“ Diesen Ruf hat Monika Hahn in Südthüringen weg. Die Frau Hahn, die kann schon sehr hartnäckig sein. Wenn es ihr um die Sache geht, dann klingelt sie dich auch um Mitternacht aus dem Bett, sagen die Leute, die sie kennen und schätzen gelernt haben. Wenn der Fall es erfordet, kann ich wirklich sehr hartnäckig sein, die Tierärzte kennen das von mir. Manchmal aber können sie mir auch am Telefon schon erste Tipps geben, sodass ich Tiere auch selbst versorgen kann.

Nicht jeder Mensch bekommt sein Wunsch-Tier vermittelt

„Notfalls vermittle ich dem Menschen das Tier nicht. Damit mache ich mir keine Freunde.“ Wenn Sie zu Monika Hahn ins Tierheim kommen, um einen neuen Freund fürs Leben zu finden, dann überlässt Sie Ihnen die Entscheidung nicht allein. Monika schaut Mensch und Tier genau an. Wenn Sie sieht, die zwei passen nicht zusammen, dann bleibt sie hart. Vermittlung um jeden Preis, gibt es bei ihr nicht. „Wenn ein an sich schon nervöser Mensch sich ausgerechnet eine hyperaktive Katze aussucht, dann versuche ich mit allen Mitteln zu überzeugen, dass das nicht gut gehen kann.“

Ziele für die Zukunft

Das Tierheim vergrößern. Derzeit sind es 150 Quadratmeter – die reichen nicht mehr. „Wir brauchen mehr Platz für Katzen, die bislang wild gelebt haben – wir brauchen Platz für Wohnungshunde, die nicht in einen Zwinger können.“

Wie kann man helfen?

In erster Linie mit einer Geldspende oder mit Muskelkraft und Zeit. Handwerklich begabte Menschen werden immer gebraucht.

AT-Hund Hanna


 

 


 

 

Tierschutzverein Südthüringen e.V.

Eingetragen:
Amtsgericht Hildburghausen
VR-Nr. 320648

Vereinsvorstand

1. Vorsitzende:

 Monika Hahn

2. Vorsitzende:

 Ute Poerschke

Schatzmeisterin:

 Uta Kaczmarek

Kassenwartin:

 Rita Diegler

Schriftführerin:

 Maria Rückert

Beisitzer:

 Ursula Bernhauser

   

Tierheimleiter:

 Ulrich Bernhauser


 

Hier können Sie die Satzung des Tierschutzverein Südthüringen e.V. einsehen.