Telefonnummer der Rufbereitschaft des Tierschutzvereins Südthüringen e.V.:

 0170/7375758

 Diese Telefonnummer ist von 9:00 bis 20:00 Uhr täglich besetzt.

 In dringenden Fällen außerhalb dieser Rufzeiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Polizeidirektion.


Das Tierheim ist nun auch unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 03685/7723587



SPENDENAUFRUF

2. Bauabschnitt Tierheim am Wald in Hildburghausen

Nelson auf Plätzchensuche

Das Tierheim am Wald des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. hat im März 2015 seinen Betrieb aufgenommen. Seitdem sind über 500 Tiere in Obhut genommen, versorgt und viele davon in ein neues, sicheres Zuhause vermittelt worden. Die Anzahl der Tiere – vor allem Katzen – macht es aber notwendig, das Tierheimgebäude zu erweitern.

Mit Unterstützung unserer Landesregierung und sehr engagierter ehrenamtlicher Helfer gehen wir dieses Vorhaben an. Geplant sind 5 Katzenzimmer mit je eigenem Außengehege, 1 Zimmer für Wohnungshunde mit Auslauf, je 1 Krankenzimmer für Hunde (mit Auslauf) und Katzen, 1 Tierarztzimmer und 1 Wirtschaftsraum. Dafür haben wir Fördermittel erhalten. Diese werden jedoch nicht ausreichen, um alles in vollem Umfang fertig zu stellen.

Deshalb bitten wir alle Tierfreunde, den Tierschutzverein Südthüringen finanziell beim Bau des Katzenhauses mit einer kleinen oder großen Spende zu unterstützen, um im Frühjahr 2018 das neue Gebäude einweihen zu können.
Hierfür geben wir allen Tierfreunden unsere Bankverbindung bekannt.

VR Bank Südthüringen eG
IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48 | BIC: GENODEF1SHL

Wir bedanken uns im Voraus bei allen Tierfreunden für jegliche finanzielle Spende, damit u. a. auch Nelson eine guten angemessenen Schlafplatz bekommen kann.

Ihre Monika Hahn im Namen des Vorstandes

 


Lenny – Altdeutscher Hütehund

Lenny, ein wunderschöner Altdeutscher Hütehund, angeblich geboren am 1.5.2017, wurde jetzt schon ins Tierheim aus Zeitgründen abgegeben. Jung, stürmisch, nicht ausgelastet, aber sehr lieb, wird dieser äußerst schöne Hund – eine Gelbbracke – jeden Tierfreund dieser Rasse begeistern. Stattlich könnte er werden, sind doch bis  zu 60 cm Schulterhöhe angegeben.

Altdeutscher Hütehund Gelbbacke

Sein langes schwarzes Haar mit den gelben Zeichnungen ist wunderschön. Aufgrund des Neuzugangs und des noch stürmischen Wesens – außer Ballspiel und einige Grundkommandos hat er nicht viel in seinem Leben lernen müssen – konnte noch kein Originalfoto von diesem herrlichen Hund "geschossen" werden.

Im Tierheim am Wald in Hildburghausen ist Lenny im Moment zu Hause und genießt viel Beachtung. Bestimmt wird Lenny mal ein ausdauernder, gut erzogener Hund, der seinen Halter bei seinen  Arbeiten wertvoll unterstützen kann.

Kommen Sie vorbei, lernen Sie Lenny kennen. Unter 0170/7375758 erfährt man auch mehr über ihn.

Ihre Monika Hahn / Ihr Ulrich Bernhauser

 


Danke

Am 2. Dezember 2017 wurde im Tierheim am Wald die Tierweihnacht gefeiert. Der Tierschutzverein Südthüringen e. V. war angenehm überrascht von den interessierten Besuchern, welche mit viel Liebe und Hingabe den im Heim wohnenden Tieren ihre Gaben überbrachten.

Bei Gesprächen konnten die Mitglieder über ihre weiteren Pläne berichten, und so manch Besucher widmete sich mit Hingabe den Tieren.

Mit allergrößter Freude konnte der Verein zwei Hunde in ein neues, zuverlässiges Zuhause geben. Den neuen Haltern wünschen wir viel Freude mit Max und Kessy, und auch  Hauskater Ares dankt ganz herzlich seinen neuen Besitzern für sein eigenes Heim. Er hatte Glück – warten doch noch sehr viele Fundtiere, welche komischerweise keiner vermißt, auf ein neues Zuhause.

Dem Tierschutzverein Südthüringen wurde von den zahlreichen Besuchern eine größere vierstellige Summe übergeben, für welche wir uns ganz herzlich bedanken. Wir werden bei gegebener Zeit über die Verwendung des Geldes berichten.

Mit nochmals bestem Dank – Ihre Monika Hahn und Ihr Ulrich Bernhauser im Namen des Vorstandes und der Tierheimleitung


Fundkater Janosch

Auf dem Friedberg in Suhl ist dieser Prachtkater im Hotel Waldfrieden nach einem warnen Platz vorstellig geworden. Aber: leider belegt.

Deshalb können die Tierbesitzer ihr vermisstes Katerchen von ca. 1,5 Jahren in der Auffangstation Suhl abholen.

Monika Hahn, Tierschutzverein Südthüringen e. V.

 

 

 


Max, Susi & Miezi

Der Tierschutzverein Südthüringen e.V. sucht für Max, Susi und Miezi ab sofort ein schönes Zuhause, gern mit großen Kindern. Das Trio ist durch die Katzenmutter wunderbar versorgt und erzogen worden, alle benutzen artig ihre Katzentoilette, sind agil und verstehen sich als Geschwister wunderbar.

Die kleinen Racker sind 13 Wochen alt, geimpft und entwurmt. Da sich die Miezen in Privatpflege in der Nähe von Römhild befinden, ist eine Voranmeldung über 0170/7375758 notwendig.

Gern geben wir Ihnen bei Interesse weitere Auskunft.


Pflegestelle Gesucht!

Liebe Katzenfreunde, der Tierschutzverein Südthüringen e. V. sucht eine Pflegestelle mit Option auf Übernahme für dieses kleine Katerchen Nelson. Nelson kam auf wunderbare Weise aus einer VG, wo Bürgermeister einiger Kommunen  die Fundtier-Pflichtaufgabe etwas locker nehmen und noch nicht bereit sind, sich an der Tierheimbetreibung zu beteiligen.

Trotzdem kommen sehr viele Katzen – und auch Hunde – aus diesen Kommunen. Sicher werden wir versuchen,  zugunsten der Tiere zu entscheiden, manchmal aber sind wir voll. Übervoll.

Und so müssen eben Privatplätze gerade für so ein kleines Katerchen von 6 Wochen gesucht werden, damit es gut in Wärme und Geborgenheit aufwachsen kann.

Nelson ist schon Katzenklo erfahren, die Futterumstellung ist abgeschlossen, er ist äußerst agil, sehr spielfreudig und interessiert sich schon für Hunde und natürlich andere Miezen.

Sollte Nelson zu einem schon erwachsenen Tier kommen, müßte dieses Tier ausreichend Impfschutz haben, denn Nelson wird erst in 2 Wochen geimpft. Doch er ist gesund, keine Parasiten (er wurde entwurmt) und eben ein kleiner Frechdachs, der seine kleinen Zähnchen schon gut einzusetzen weiß.

Wer Interesse an so einer tollen Katerchenaufzucht hat, möchte bitte den Tierschutzverein Südthüringen e.V. unter 0170/7375758 anrufen, wir sprechen dann gern die weitere Verfahrensweise ab.


Tieschutzverein Südthüringen e.V. erhält Tierhilfewagen

Eine besondere Überraschung hat der Tierschutzverein Südthüringen e. V. vom Deutschen Tierschutzbund erhalten: Der Dachverband übergab dem Verein einen Tierhilfewagen, der die tägliche Tierschutzarbeit erleichtern soll. Zum Einsatz kommen soll das neue Fahrzeug der Marke Opel Combo für Tierrettungen, tägliche Fahrten zum Tierarzt, den obligatorischen Transport von Futtermitteln und allem anderen, was das Tierheim tagtäglich benötigt. Das Auto ist auffällig bedruckt: auf der einen Seite mit einem Motiv des Haustierregisters des Deutschen Tierschutzbundes und auf der anderen Seite mit einem Katzenmotiv mit Spendenaufruf.


„Unsere Tierschutzvereine und Tierheime sind für den praktischen Tierschutz vor Ort unverzichtbar“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Tag für Tag kämpfen wir gemeinsam dafür, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Obwohl die Wagen zur notwendigen Grundausstattung gehören, können viele Tierheime die Anschaffungskosten kaum noch tragen, weil Rücklagen aufgebraucht sind und die Kommunen zu wenig unterstützen.“ Aus diesem Grund hatte der Dachverband der deutschen Tierschutzvereine und Tierheime bereits im letzten Jahr 54 Wagen an Mitgliedsvereine übergeben. Die Übergabe der ersten 31 von weiteren insgesamt 80 Wagen fand am 8. September im brandenburgischen Linthe statt. „Der Tierhilfewagen hilft uns beim täglichen Kampf für das Wohl der Tiere sehr“, bedankt sich Monika Hahn, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Südthüringen e. V.

Einsatz für den praktischen Tierschutz

Die Tierhilfewagen sind mithilfe der Fachexpertise des Deutschen Tierschutzbundes speziell für den Transport von lebenden Tieren ausgestattet. So sorgen Klimaanlage und Entlüftung für angenehme Temperaturen und Luft bei jeder Wetterlage – auch im geräumigen Ladebereich, wo die Tiere untergebracht sind. Die Installation eines Trenngitters gewährleistet die verkehrsrechtlichen Auflagen für einen gesicherten Transport, gleichzeitig erlaubt es dem Fahrer, den Laderaum jederzeit einzusehen. Die blickdichten Seitenfenster des Ladebereichs minimieren die optischen Reize für die Tiere während der Fahrt und senken somit den Stresspegel. Als weitere Unterstützung absolvierten die Vereine bei der Übergabe ein Fahrsicherheitstraining und eine Theorieschulung zur Sicherung der Tiere auf dem ADAC-Trainingsgelände in Linthe.

© Deutscher Tierschutzbund


Der Tierschutzverein Südthüringen e. V. bedankt sich auf diesem Wege recht herzlich, auch bei unserem Landesverband Thüringen, für die großartige, unverhoffte Unterstützung des Vereins.


Reaktion auf den ZDF „37 Grad“-Beitrag

Qualvolle Tiertransporte und Schlachtung in EU-Drittländern

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes vom 22.11.2017

Bei ihrem Weg aus der EU in Drittländer sind Tiere qualvoll lange und oft unter tierschutzwidrigen Bedingungen unterwegs. Bei der Verladung, dem Transport und schließlich der Schlachtung erleiden sie extreme Qualen. Das zeigen neue erschreckende Bilder, die das ZDF gestern in einem „37 Grad“-Beitrag zeigte. Tierschutzstandards in den Drittländern liegen, falls sie überhaupt existieren, hinter denen der EU zurück. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher die Bundesregierung und alle EU-Staaten auf, sich des Problems anzunehmen. Der Verband selbst hatte bereits mehrfach in den letzten Jahren durch Recherchen das Leid von Rindern, Schafen, aber auch Pferden und anderen Tieren in Transporten dokumentiert.

„Innerhalb Deutschlands und den Innengrenzen Europas ist das Leid auf dem Asphalt und in Schlachthöfen schon massiv. Jenseits der EU-Außengrenzen werden die Tiere oft zu extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet. Das ist unethisch und grausam“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes „Die derzeit geschäftsführende Bundesregierung muss ihren ganzen Einfluss auf EU-Ebene einsetzen, damit diese bisher offenbar politisch geduldete Tierqual ein Ende hat.“ Obwohl es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt, dass EU-Recht und damit Tierschutzvorgaben bis zum Bestimmungsort der Tiere einzuhalten sind, wird dies in der Praxis nicht umgesetzt. Die Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind dagegen oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. „Es darf nicht sein, dass sich die EU-Länder immer nur bis zu ihrer eigenen Grenze für den Schutz der transportierten Tiere zuständig fühlen. Hier sind alle Mitgliedstaaten in der Verantwortung zu gewährleisten, dass die Tiere sicher am Zielort ankommen“, so Schröder.

Export aus wirtschaftlichen Gründen
Die Gründe für den Export lebender Tiere in Drittländer sind rein wirtschaftlich. So sind Milchkühe oft sehr stark auf eine möglichst hohe Milchleistung gezüchtet. Ihre weiblichen Nachkommen werden als Milchkühe genutzt, die männlichen Kälber haben dagegen kaum wirtschaftlichen Wert, da sie keine Milch geben können und auch kaum Fleisch ansetzen. Besonders diese Tiere werden – oft über mehrere Zwischenstationen – exportiert. „Ich setze darauf, dass deutsche Landwirte ihren Tieren unnötiges Leid ersparen möchten. Wirtschaftliche Gründe dürfen sie nicht dazu zwingen, ihre Tiere in ein ungewisses Schicksal zu schicken“, sagt Schröder und betont, dass es um System- und Strukturfragen geht, die dringend angegangen werden müssen. Langfristig müssen aus Sicht der Tierschützer die Rückkehr zu Zweinutzungsrassen und regionalen Strukturen bzw. der Transport von Fleisch anstelle lebender Tiere die Lösung sein.


 Verbot von Lebendtiertransporten in Drittstaaten gefordert

Kommentar des Deutschen Tierschutzbundes

Bilder der ZDF „37 Grad“-Reportage „Geheimsache Tiertransport“ schockierten am Dienstag die Öffentlichkeit. Der Deutsche Tierschutzbund hat sich mit einem Brief an den zuständigen EU-Kommissar gewandt und fordert ein Verbot von Lebendtiertransporten in Drittstaaten. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: 

© BUTTER/Deutscher Tierschutzbund

„Die grausamen Bedingungen bei Tiertransporten sind lange bekannt – dennoch haben die Bilder von Tieren, die beim Entladen geschlagen, deren Augen ausgestochen und Sehnen durchtrennt und die ohne Betäubung geschlachtet werden, die Öffentlichkeit erneut schockiert und aufgerüttelt. Obgleich diese Bilder in Drittstaaten der EU aufgenommen wurden, handelt es sich doch um Tiere, die nur deshalb ins Ausland verschachert werden, weil sie in Europa wirtschaftlich wertlos sind und von wohlhabenden Exportunternehmen genutzt werden, um ‘Fleisch’ lebend und möglichst günstig zu transportieren. Die Europäische Union muss sich ihrer Verantwortung stellen. Die Tiertransporte in Drittstaaten widersprechen den ethischen Grundsätzen der EU und ihrer Mitgliedstaaten eklatant. Wir dürfen nicht dulden, dass Tiere aus den Mitgliedstaaten an der Außengrenze sämtlichen Schutz verlieren und grausame Qualen erdulden müssen. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits 2015 in einem Urteil gefordert, dass europäische Tierschutzstandards bei Tiertransporten auch über die Außengrenze hinaus eingehalten werden müssen. Aufgrund des massiven Tierleids auf den Transporten fordern wir ein sofortiges Verbot von Lebendtiertransporten in Drittstaaten!“

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt außerdem seine Partnerorganisation Animals International, die an der Recherche zur „37 Grad“-Reportage beteiligt war, beim Sammeln von Unterschriften. Mit deren Hilfe soll die OIE (Weltorganisation für Tiergesundheit) aufgefordert werden, sich dem Export von Lebendtieren weltweit entgegenzusetzen.