Telefonnummer der Rufbereitschaft des Tierschutzvereins Südthüringen e.V.:

 0170/7375758

 Diese Telefonnummer ist von 9:00 bis 20:00 Uhr täglich besetzt.

 In dringenden Fällen außerhalb dieser Rufzeiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Polizeidirektion.


Das Tierheim ist nun auch unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 03685/7723587



Hinweise erbeten – zwei Hunde Unterwegs!

Am Sonntag, dem 5.März 2017, hat der Tierschutzverein Südthüringen e. V. zwei Hunde nach Hinweisen aus dem Bereich Ummerstadt in seine Obhut genommen. Diese beiden Hunde waren wohl schon lange unterwegs, ausgehungert waren beide Tiere und schwer verletzt der schwarze Hund. Diese Tiere – wir haben sie Findus und Minkus genannt – tragen keine deutschen Chips. Nachfragen beim Hersteller ergaben, daß diese Hunde aus südländischen Gebieten stammen. Kann jemand Hinweise zu diesen Hunden geben, haben Bürger diese Hunde bei Privat schon gesehen?

Hinweise zu evtl. Haltern nimmt der Tierschutzverein Südthüringen unter 0170/7375758 entgegen. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn S. aus Ummerstadt bezüglich der Aufmerksamkeit, der Fürsorge und Umsicht den Hunden gegenüber.

Monika Hahn und Ulrich Bernhauser


Sancho

Der wunderschöne Galgo namens Sancho mit einer beachtlichen Schulterhöhe von 70 cm ist in einer Pflegestelle zwar gut untergebracht, sucht aber neue Herausforderungen. Menschen gegenüber ist Sancho total verschmust und anhänglich.
Trotz seiner 8 Jahre gehört er noch längst nicht zum alten Eisen, sondern legt es darauf an, ausgelastet zu werden. Sancho liebt Spaziergänge und, was ein Windhund eben möchte, ab und an will er so richtig sprinten können.
Sancho könnte problemlos zu einem Ersthund oder auch in einer kleinen Hundegruppe gehalten werden. Er lebt aktuell auf seiner Pflegestelle mit 3 Galgos zusammen.
Sancho hat keine Ängste, ist stubenrein und läuft gut an der Leine. Er hat galgotypischen Jagdtrieb, im Haus ist er aber sehr ruhig. Seine Menschen hat er am liebsten immer um sich, kann aber auch stundenweise alleine bleiben - alles Essbare sollte allerdings gut weggeräumt sein! Kleintiere und auch Katzen hat er zum Fressen gerne und sollten nicht in seinem Zuhause sein. Kinder kann er gut leiden, diese sollten aber schon im Schulalter sein und wissen, wie man sich Hunden gegenüber verhält.
Also: wer kein Couchpotato ist und Spaß hat, mit so einem edlen Hund zu arbeiten, kann Sancho gerne auf seiner Pflegestelle besuchen und kennen lernen. Sancho wird gechipt, geimpft , kastriert , mit negativem MMT und EU- Tierausweis übergeben, er wird auch nur mit Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt.

Infos gibt es unter 0170/7375758 – wir geben gern weitere Auskünfte.

 

 

 

 


Fundhund Waldau

In Waldau wurde am Samstag, dem 11.2.17, ein schwarzer  Spitz aufgefunden, welcher dem Tierheim am Wald in Hildburghausen übergeben wurde. Wer sein Tier vermisst, bitte dringend unter 0170/7375758 Kontakt aufnehmen, damit der Kleine wieder sein Zuhause findet.


Fundtier Schwalbenhaupt

In der Nähe des Schwalbenhaupts und der Triniusbaude wurde eine schwarze Katze mit Halsband auffällig. Den ganzen Tag hielt sich dieses Tier in der Gegend auf, so daß aufmerksame Bürger „Teufelchen“ in das Tierheim am Wald brachten.

Die Katze ist sehr verstört, führt eine sehr lockere Pfote und muß sich einfach erst beruhigen. Wer sein Tier vermißt bzw. aufgrund des markanten Halsbandes den Tierhalter kennt (wir vermuten eine Familie mit einem jüngeren Mädchen), wende sich bitte an die Telefonnummer 0170/7375758. Wir geben gern weitere Auskünfte.

Monika Hahn/Ulrich Bernhauser

 


Millionen Straßenkatzen in Deutschland

Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.

„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“

Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.

Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor

Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.

Kampagne Katzenkastration
Der Deutsche Tierschutzbund macht mit einer neuen Kampagne auf das Leid der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam.

Mehr Informationen zur Kampagne: www.tierschutzbund.de/Katzenschutz


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