Wir sind jetzt auch auf Facebook und Instagram zu finden


Zwei Löwenköpfchen suchen artgerechtes Betätigungsfeld

Zwei superniedliche kleine weiße Löwenköpfchen – beides Damen – leben seit einiger Zeit bei uns im Meerihaus. Für den Moment finden sie das ganz gut und angenehm. Aber ….. für 2024 haben Rosa und Schneewittchen einen großen Wunsch geäußert: Sie möchten ein neues perfektes Zuhause für immer. Vorsichtshalber haben sie schon einmal ihre kleinen Köfferchen gepackt und warten.

Für die zwei Langohren suchen wir ganz dringend einen artgerecht gestalteten Platz – im Moment gerne kühl, da sie das Wetter und das Leben „draußen“ gewohnt sind. Ein Wechsel in Wohnungshaltung sollte für die beiden nicht erfolgen. So ganz draußen muss es allerdings nicht sein. Sie brauchen ein großzügiges, geschützt stehendes Kaninchenhaus mit viel Platz.

Ein Kaninchenhaus, von dem aus sie im kommenden Frühjahr dann Ausflüge in die gesicherte Umgebung (ihren Auslauf) machen können. Schon heute freuen sie sich auf Gras unter den Pfoten, frische Wildkräuter und ein vergnügtes Hoppeln in ihrem Revier.

Kinder in ihrer neuen Familie sind idealerweise schon in einem Alter, in dem sie zuverlässig und mit Freude Verantwortung für den Umgang mit Kaninchen übernehmen können. Unsere beiden Löwenköpfchen freuen sich auf Ihren Anruf unter 01707375758 für einen Termin zum Kennenlernen und gegenseitigen Beschnuppern. Wichtig: Trennen möchten wir das Duo nicht, sie sind zu sehr aneinander gewöhnt.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

13.01.2024


Drei Langohren suchen ein neues Zuhause

Ende des vergangenen Jahres kamen die drei superniedlichen Zwergwidderböckchen Siri, Malu und Sandy zu uns ins Tierheim am Wald. Für uns völlig unerklärlich waren sie in einem Karton ausgesetzt worden, daher mächtig verängstigt und vor allem hungrig und durstig. Mittlerweile haben sie sich gut erholt und hoppeln vergnügt zusammen durch ihre Unterkunft.

Die drei schlappohrigen Jungs sind etwa 2021 geboren und inzwischen auch kastriert. Für sie suchen wir ganz dringend ein schönes neues Zuhause. Aktuell sollten sie gemeinsam in Wohnungshaltung mit extra viel Platz (plus noch etwas Platz dazu)

Ab Mai dürfen sie dann an das Draußen gewöhnt werden und freuen sich jetzt schon auf ihre Sommerfrische …. gut geschützt vor ihren zwei- und vierbeinigen Feinden, die die drei einfach zum Fressen gernhätten. Siri, Sandy und Malu sind bereits heute gespannt auf Rasen, die Wildkräutern und sichere & schicke Kaninchenhäusern für die Nacht. Kinder in ihrer neuen Familie sind idealerweise schon in einem Alter, in dem sie zuverlässig und mit Freude Verantwortung für den Umgang mit Kaninchen übernehmen können.

Unsere drei Schlappohren freuen sich auf Ihren Anruf unter 01707375758 für einen Termin zum Kennenlernen und gegenseitigen Beschnuppern. Wichtig: Trennen möchten wir uns eingespieltes Trio nicht.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

08.01.2024


AUFNAHMESTOPP!

Das Tierheim am Wald ist im Moment voll belegt. Deshalb ist es uns nicht möglich, von privat Hunde, Katzen oder Kleintiere aufzunehmen.

Dieser Aufnahmestopp ist gültig ab 30. März 2023 bis auf weiteres. Voraussetzung für ein Ende des Stopps ist eine Entspannung bei der Belegungszahl bei uns. Wir werden an dieser Stelle dann entsprechend kommunizieren.

Ihre Monika Hahn, Ute Poerschke und Nicole Stephan

30.03.2023


Der Tierschutzverein Südthüringen e.V. betreibt mit großer ehrenamtlicher Unterstützung das Tierheim am Wald in Hildburghausen.

Wir nehmen Fund-, Abgabe- und Verwahrtiere auf, kümmern uns um ihr leibliches und seelisches Wohl. Möglichst zeitnah helfen wir unseren Schützlingen, ihr Zuhause wieder oder ein perfektes neues Zuhause zu finden. Aber solange ein Tier bei uns ist, soll es sich wohlfühlen, soll es gut versorgt und artgerecht untergebracht sein.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, damit uns dies bestmöglich gelingt. Sagen Sie an der Kasse „Aufrunden“, spenden Sie Ihre Pfandbons …. Denn jeder Cent zählt!

Mit jedem Cent helfen Sie, das Tierleid im Landkreis Hildburghausen zu mildern.

Im Namen aller unserer Schützlinge danken wir Ihnen von Herzen!



Kastrationsaktionen freilebender Katzen – ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz

Wie oft hören wir „So viele wild lebende Katzen gibt es doch gar nicht.“ oder „Mein Kater wird nicht kastriert. Es reicht, wenn die Katzen kastriert sind.“ oder „Wir können nicht alle Katzen kastrieren, sie sterben sonst aus.“ Oder „Ich brauche Katzen für meinen Hof.“. Hierzu hat der deutsche Gesetzgeber eine eindeutige Einstellung, die im Tierschutzgesetz dokumentiert ist: Laut §1 trägt der Mensch die Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf. Er hat dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Frei lebende Katzen sind Mitgeschöpfe des Menschen im Sinne des Tierschutzgesetzes. Nach §6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 dürfen Tiere kastriert werden, um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern.

Denn es gibt auch eine andere Seite. Und hier berichtet Monika Hahn, Vorsitzende des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. von unzähligen Anrufen zu jeder Tages- und Nachtzeit: Es wurden kleine Kätzchen gesichtet, die SOFORT geholt und versorgt werden müssen. Oder: Im Umfeld des Anrufenden sind jede Menge unkastrierte Katzen. Das Problem muss behoben werden … und zwar SOFORT! In manchen Fällen wird Hilfe beim Fangen angeboten, in vielen anderen Fällen wird das Fangen und die folgende Kastration als Service des Tierschutzes verstanden, der ohne Zeitverzug und mit höchster Priorität zu erfolgen hat. Eine Erwartung, die einfach nicht schaffbar ist – hart ausgedrückt: Im Moment kommen wir uns oft wie Hol- und Bringservice mit dazwischen liegender Entsorgung vor … die vor allem nichts kosten darf und für jeden Fall sofort aktiv werden muss.

Aber was bedeutet dies nun im praktischen Leben?

In Deutschland gibt es derzeit schätzungsweise zwei Millionen „wild“ lebende Katzen. Meist sehen Sie sie nicht, ihr Zuhause sind verwilderte Grundstücke, der nahegelegene Wald, leerstehende Gebäude oder auch die alte Scheune des Nachbarn.

Diese Katzen sind keine Wildkatzen – es sind Abkömmlinge domestizierter Katzen, die ursprünglich aus einem Privathaushalt stammen. Ihre Vorfahren waren nicht kastriert und haben sich über die Zeit unkontrolliert vermehrt. Aber dennoch hat die Domestikation die Katzen geprägt: Sie sind auf ein Zusammenleben mit dem Menschen angewiesen. Auf sich ganz allein gestellt sind sie nicht gut in der Lage, sich komplett selbst zu versorgen. Die Folge: Viele der Tiere leiden an Unterernährung, haben schwere Infektionskrankheiten und Parasitenbefall. Verletzungen werden nicht behandelt und können zu lebenslänglichen Einschränkungen oder im schlimmsten Fall zu einem qualvollen Tod führen. Um sich zu ernähren entnehmen sie der Natur die Beutetiere, die sie erwischen. Das kann für den Naturschutz kontraproduktiv sein.

Katzen können mehrfach pro Jahr Nachwuchs bekommen und ein Wurf kann leicht aus sechs und mehr Kätzchen bestehen. Die Krankheiten der freilebenden Katzen übertragen sich auf an sich gut aufgehobene und bei ihrer Menschenfamilie lebende Hauskatzen. Und damit geht es der gesamten Katzenpopulation im Land gesundheitlich mit der Zeit immer schlechter. Aus ihrer Arbeit im Tierschutz weiß Ute Poerschke, Zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins, dass Tierfreunde und Tierfreundinnen ihre Hauskatzen oftmals innig lieben und dann mit ihren Samtpfoten leiden, wenn sie krank sind oder durch eine eingeschleppte Krankheit sogar sterben.

Viele der „wild“ lebenden Katzen bleiben ihr Leben lang sehr scheu und gewöhnen sich nicht an den Menschen. Dann gibt es nur die Möglichkeit, den Tieren ihr Leben zu erleichtern, ihr Leben wirklich lebenswert zu machen. Dafür werden frei lebende Katzen an Futterstellen betreut. Dort besteht die Möglichkeit, die Fellnasen einzufangen, medizinisch zu versorgen und zu kastrieren. Abschließend werden sie mit einem Chip gekennzeichnet und in ihrem angestammten Revier wieder freigelassen. Auf diese Weise vermehren sie sich nicht immer weiter, haben die Chance regelmäßig gesundes Futter zu bekommen und ihr Gesundheitszustand kann überwacht werden.

An dieser Stelle brauchen wir die Hilfe ALLER im Landkreis Hildburghausen. Andernfalls wird das Problem einer kranken und unkontrolliert wachsenden Population frei lebender Katzen über die Jahre immer größer und nicht mehr beherrschbar. Monika Hahn hat daher einige sehr dringende Bitten:

  1. Wenn in Ihrem Umfeld frei lebende Katzen sind: Richten Sie in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Südthüringen e.V. eine Futterstelle ein, überwachen die dort fressenden Tiere und versorgen sie artgerecht und zuverlässig.
  2. Melden Sie dem Tierschutzverein bei Kastrationsaktionen frei lebende Katzen und helfen Sie dann bei der folgenden Kastrationsaktion mit. Das Einfangen für die medizinische Versorgung wird ohne ihre Hilfe schwierig sein. Bei den aktuell vielen Anfragen ist vor allem die Wartezeit sehr lang. Für das Fangen ist es wichtig, dass jemand über mehrere Stunden, teilweise an einigen Tagen vor Ort ist. Das können wir aufgrund der aktuellen Arbeitsfülle einfach nicht mehr leisten.
  3. Entlasten Sie das Tierheim – aktuell komplett überbelegt mit Katzen mit dem Angebot einer Pflegestelle für Kätzchen, die wild geboren wurden und von ihrer Mutter nicht versorgt werden können.
  4. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre eigenen Katzen kastriert, mit einem Chip gekennzeichnet und in einem der deutschen Tierregister (Findefix oder Tasso) eintragen sind.

Mehr Informationen zu diesem wichtigen Thema des Tierschutzes bekommen Sie beim Tierschutzverein Südthüringen, z.B. auf der Vereinswebsite www.tsv-suedthueringen.de  oder der Facebook- oder Instagram-Präsenz. Dort finden Sie auch viele Details zu den anderen Themen, die der Verein im Rahmen seiner Arbeit und mit dem Betrieb des Tierheims am Wald in Hildburghausen adressiert.

Bildinformation:
Kater Sammy, direkt nach seiner Kastration und drei Monate später; beide Fotos sind an seiner Futterstelle entstanden, die er heute noch regelmäßig besucht.

27.10.23


Zwei außergewöhnliche Kater suchen neue Zuhause

Super-Mario ist wirklich bereit, etwas Neues zu versuchen – Bitte helfen Sie ihm dabei! Er möchte nämlich ganz dringend sein eigenes Zuhause haben. Im Tierheim am Wald findet er es gar nicht so schlecht. Die freundlichen Streicheleinheiten, sein Bürostuhl als Liegeplatz – Kratzbaum oder Sofa gehen selbstverständlich auch – das ist einfach tadellos. So einen Luxus kannte er vor seinem Einzug ins Tierheim nicht, möchte ihn jetzt aber nie wieder in seinem Leben missen! Die Spaziergänge rund um sein Büro machen ihm Spaß, sehr viel Spass. Aber .... es sind viel zu viele Samtpfoten hier. Er hätte es in der Hinsicht gerne ein wenig ruhiger.

Was also wünscht sich unser markanter Mario?

  1. Die Position als Nummer 1 in seinem perfekten Zuhause – Kater mag er nicht, Katzendamen sind durchaus ok .... aber, ehrlich gesagt, besser auch nicht. Mario möchte seinen Menschen nur für sich!! Mario sieht sich als den perfekten Einzelgänger.
  2. Also: Einen lieben Menschen, der Zeit für ihn hat und diese Zeit mit ihm verbringt .... viel streicheln gehört dazu. Und wenn er dann noch ein Leckerli ergattern kann, dann ist seine Welt vollkommen.
  3. Und dazu? Zu einem schicken Zuhause in Haus oder Wohnung gehört auch der regelmäßige entspannte Freigang in verkehrssicherer und naturnaher Umgebung.

Mario ist etwa drei Jahre alt und hat noch viele Jahre vor sich – helfen Sie ihm, dass dies schöne und gute Jahre werden; entschädigen Sie ihn für den harten Start ins Leben. Lassen Sie ihn nicht zu lange warten!

Felix Neo freut sich auf seinen perfekten Altersruhesitz – Felix freut sich auf Sie!

Kein Vergleich mehr zu dem Häufchen Elend, das bei uns in diesem Sommer eingetroffen ist. Heute hat Felix ein schickes sauberes und glänzendes Fell! Er zeichnet sich durch sein charmantes Naturell aus, ist verschmust und sehr menschenbezogen! Für kleine Spaziergänge an der frischen Luft kann er sich gut begeistern. Daher ist er auch immer hungrig – für ein leckeres Frühstück oder Abendessen steht er gerne rechtzeitig in der Küche bereit.

Aber jetzt – GANZ WICHTIG – Felix Neo sucht sein PERFEKTES ZUHAUSE. Mit seinen über zehn Jahren ist er nicht mehr der Jüngste und schätzt seine Ruhe sehr. Die großen und stämmigen Kater hier in der Freigängergruppe im Tierheim sind ihm ein wenig zu dominant. Auch kommt er mit Hunden und kleinen Kindern nicht zurecht. Andere Katzen mag er bedingt, eine nette Katzendame wäre vielleicht ganz ok und mit kleineren Katern mag er durchaus befreundet sein. Insgesamt aber möchte er seinen Menschen für sich. Dieser Mensch sollte Zeit für ihn haben – die streichelnde Hand immer bereit. Dieser Mensch sollte es genießen, mit Felix Neo Zeit – viel Zeit! – zu verbringen. Sie haben einen wunderschönen Platz für Felix Neo als Alterswohnsitz? Dann freut er sich riesig auf ein erstes Kennenlernen.

Beide Kater warten im Tierheim dringend auf Ihren Anruf unter 01707375758. Abgabe erfolgt gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

05.11.2023


Jede Menge süße Samtpfotengeschwister brauchen einen Platz für ihre Zukunft

Bei uns war der Platz für kleine Kätzchen bereits recht eng. Und dann kam eine riesengroße, verspielte und super niedliche Samtpfotengruppe zu uns: Sieben Geschwister – sechs Tiger und eine Besondere: eine schwarze Dame. Alle mussten etwas zusammenrutschen und die sieben Geschwister (Alter ca. vier Monate) haben dann noch freundlicherweise einem gleichaltrigen einsamen schwarzen Waisenkater unter ihre Fittiche genommen.

In diesem Kita-Zimmer bei uns im Tierheim ist immer etwas los. Zu acht toben, rennen, balgen, spielen ….. und dann gemeinsam ausruhen. Den Fressnapf leeren, die Kalorien rasch wieder abtrainieren und gemütlich gemeinsam ein Nickerchen machen. Das Leben kann so schön sein.

Allerdings: Die Kleinen sind bereit für einen Umzug. Sie haben ihre Köfferchen gepackt und ihre Wunschlisten geschrieben. Alleine möchten sie nicht sein – das ist so langweilig ohne lieben Kumpel, mit dem man gemeinsam durchs Leben toben kann. Daher vermitteln wir unsere süssen Racker zu zweit oder in einen Haushalt mit einer passenden Jungkatze. Kinder im Haushalt sind idealerweise schon etwas älter – ab etwa 6-10 Jahren funktioniert das Zusammenleben von ihnen mit unseren Rabauken wahrscheinlich gut. Kommen wir zu den Wunschlisten zurück:

  1. Kratzmöglichkeiten – die Kleinen nutzen gerne jede Möglichkeit, daher ist ein schicker Kratzbaum eine sehr gute Idee
  2. Katzenliebe Menschenfamilie, die spielfreudig ist und gerne den warmen Platz auf dem Sofa mit ihren neuen Chefs teilt (selbstverständlich werden unsere Zwerge ihre Menschen immer gut behandeln)
  3. Lecker Futter
  4. Saubere Toilette
  5. Freigang in eine verkehrssichere und schöne naturnahe Umgebung – allerdings erst nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit und idealerweise auch erst nach der Kastration

Damit bei so vielen kleinen Katzen noch ausreichend Platz für Text bleibt, anbei nur ein paar der Kleinen im Bild. Alle Kätzchen werden gegen Schutzgebühr vermittelt, die medizinische Grundversorgung wird sichergestellt. Die Kätzchen-Kita freut sich auf Ihren Besuch zum Kennenlernen im Tierheim am Wald. Terminvereinbarung unter 01707375758.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen

15.10.2023


Zwei elegante Jungkater suchen ein Zuhause

So allmählich wachsen unsere beiden samtpfotigen Strolche Carlo und Cilian aus dem "Kätzchen-Alter" heraus. Noch leben sie mit ihrer Mutter zusammen, aber da sie längst entwöhnt sind, werden sie sich in den nächsten Tagen von ihr trennen müssen.

Abenteuerlustig durchstöbern sie ihr kleines Revier im Tierheim am Wald .... und wünschen sich viel, viel mehr Platz. Sie wünschen sich ein wunderbar katzengerechtes Zuhause mit schickem Kratzbaum, mit netten Zweibeinern, mit gut gefüllten Futternäpfen und vor allem mit einem tierlieben Herz, das Zeit hat, sich mit ihnen zu beschäftigen. Nach angemessener Eingewöhnungszeit brauchen sie unbedingt Freigang in eine verkehrssichere und naturnahe Umgebung.

Gerne bleiben unsere Jungs zusammen – sie sind aber auch bereit, den Start in den nächsten Lebensabschnitt alleine zu wagen .... aber nur, wenn sie dann in Gesellschaft einer freundlichen Bestandskatze im neuen Zuhause leben können. Alleine, ohne andere Katze möchte weder Carlo noch Cilian sein. Kinder im Haushalt sind idealerweise schon etwas älter – ab etwa 6-10 Jahren funktioniert das Zusammenleben von ihnen mit unseren beiden kleinen Rabauken wahrscheinlich gut.

Carlo und Cilian werden gegen Schutzgebühr vermittelt, die medizinische Grundversorgung wird sichergestellt. Die beiden Jungs freuen sich auf Ihren Besuch zum Kennenlernen im Tierheim am Wald, Terminvereinbarung unter 01707375758. Bitte bringen Sie etwas Zeit mit – die Jungs sind noch ein wenig schüchtern bei Fremden.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

05.10.2023


Wo ist Willi?

Hallo "liebes Tierheim".

Vor einem Jahr haben wir Willi bei Ihnen im Tierheim nach Milz, Grete-Walther-Straße 8 (gegenüber der Grundschule), geholt. Doch seit Sonntag, dem 18.09.2023, 08:30 Uhr, fehlt jede Spur von ihm.

Er ist Freigänger, hält sich aber meist in der Nähe unseres Hauses auf und unternimmt nur kurze Ausflüge. Auf Rufen seines Namens kommt er normalerweise sofort angerannt. Er ist nicht zutraulich, hält bei Fremden Abstand.

Wer kann bei der Suche nach unserem Kater helfen? Wer hat ihn gesehen, oder weiß etwas über sein verbleib?

Hinweise können direkt dem Tierheim gemeldet werden unter 01707375758.

Vielen Dank!


Herzlichen Glückwunsch, Hennessy

Du hast es geschafft! Es war viel Arbeit – vor allem für dich! Aber die ganze Arbeit und auch der finanzielle Aufwand hat sich ausgezahlt, der Wesenstest ist erfolgreich bestanden. Der nächste Lebensabschnitt kann jetzt beginnen! Hennessy ist ein wirklich toller Hund und hat es verdient, dass wir ihm so viel Zeit und Geduld geschenkt haben. Hennessy hat es verdient, jetzt in sein perfektes Leben durchzustarten.

Alle vom Tierheim-Team freuen sich heute mit Hennessy! Aber wir sind auch ein wenig nachdenklich. Das alles hätte nie passieren müssen, die Arbeit der letzten 13 Monate wäre nicht nötig gewesen, wenn ....

  • Hennessy schon in Welpentagen ein gutes Herrchen oder Frauchen gefunden hätte
  • Hennessy stets artgerecht gehalten worden wäre
  • Hennessy nicht einfach im Stich gelassen worden wäre

Ok, das können wir nicht mehr ändern. Aber wir sind stolz auf unseren Hennessy und was er geschafft hat! Und wir können dafür sorgen, dass er eine schöne Zukunft hat! Hennessy, ein Schäferhund-Kangal-Mix – geboren in 9/2021 – sucht ab sofort seinen Vertrauensmenschen: ein Mensch mit sehr viel Hundeerfahrung und idealerweise einen Sachkundenachweis mitbringt.

Aufgrund dem Herdenschutzhund Kangal in seinem Stammbaum hat Hennessy einen sehr starken Beschützerinstinkt. Er ist stark auf seinen Menschen fixiert, mit denen er leben und sich beschäftigen mag. Fremde sieht er schnell als Bedrohung für seinen Familie an und will dann seine Familie auch verteidigen. Kleintiere, andere Hunde, Kinder – das alles mag er nicht besonders gerne. Er muss beschäftigt und ausgelastet werden. Dabei genießt er intensiven Sport und Kopfarbeit. Testet ihn – es bereitet riesige Freude, mit ihm zu arbeiten!

20.08.2023


Mini-Samtpfoten auf der Suche nach einem neuen Zuhause

In diesem Jahr sind viele kleine Kätzchen bei uns im Tierheim am Wald und die ersten sind im vermittelbaren Alter. Sie sind bereit für den Umzug und einen guten Start in einen perfekten neuen Lebensabschnitt. Die Kleinen sind putzmunter, agil und mächtig verspielt. Kommen Sie vorbei, lernen Sie die kleinen Fellnasen kennen und verlieben sich in Ihre neuen Familienmitglieder.

Wichtig:

    • Alle Kätzchen werden komplett medizinisch grundversorgt vermittelt – dazu gehören Entwurmung, Impfung und Chip. Die Kastration zum idealen Zeitpunkt wird sichergestellt. Daher vermitteln wir die Kätzchen erst ab einem Alter von mindestens 12-14 Wochen.
    • Wir vermitteln unsere süßen Samtpfoten aus Tierschutz- und gesundheitlichen Gründen am liebsten zu zweit oder zu einer zu der kleinen Fellnase passenden Bestandskatze. Die Kleinen brauchen Gesellschaft, einen tierischen Spielkameraden, eine Katze in ihrem Leben. Alleine sind sie nicht glücklich.
    • Das neue Zuhause ist artgerecht und die Kätzchen dürfen mit ihrer neuen Familie viel Zeit verbringen. Kinder im Haushalt sind idealerweise schon etwas älter – ab etwa 6-10 Jahren funktioniert das Zusammenleben von kleinen Tigern und Kindern im Normalfall gut.

Mittelfristig – idealerweise nach der Kastration – haben die Samtpfoten die Chance auf Freigang in eine verkehrssichere Umgebung.

20.08.2023


Schüchterne Schönheiten

Stella sucht ein Zuhause: Stella ist jetzt ein Jahr alt und immer noch ein wenig schüchtern. Im Moment lebt sie mit ihrer Freundin Tamina zusammen in einem Zimmer und das gefällt ihr sehr gut. Ist niemand in der Nähe, fühlt sie sich unbeobachtet, dann nutzt sie die gesamte Räumlichkeit zum Spielen und Erkunden.

Aber wehe es kommt jemand. Dann versteckt sich Stella erst einmal. Mit etwas Geduld gelingt es uns, sie zu locken und Kontakt aufzunehmen – sie möchte gerne schmusen und gestreichelt werden, aber sie weiß einfach noch nicht, wie das geht.

Auch Tamina sucht ein Zuhause: Tamina, mittlerweile ein Jahr alt, lebt mit Stella zusammen in ihrem gemütlichen Zimmer im Tierheim. Mittlerweile findet sie Stella ein wenig zu ängstlich. Die anderen Katzen gehen doch so schön entspannt mit diesen Zweibeinern um. Die bringen lecker Futter, machen immer schön sauber und die anderen freuen sich immer, wenn sie Besuch bekommen und gestreichelt werden oder mit der Angel spielen dürfen. Das würde sie so gerne auch einmal versuchen.

Leider, leider ist sich Tamina noch nicht ganz schlüssig, wie sie das anstellen soll. Und so hofft sie sehnsüchtig auf DEN Menschen, der sich die Zeit für sie nimmt und in die Geheimnisse der Zweibeiner einweiht. Und sich dann einfach in sie verliebt und ihren Traum von einem eigenen perfekten Zuhause für immer erfüllt.

Aktuell suchen wir für die beiden jeweils:

  1. ein großzügiges "Zuhause für immer" mit Option auf Freigang in sicherer, verkehrsarmer Umgebung mit
  2. die Chance, zusammen mit einer freundlichen Samtpfote zusammen in das weitere Leben zu starten
  3. einem liebevollen Menschen mit ein wenig Geduld und einem sehr großem Herz für kleine, unsichere Fellnasen

Ruft an unter 01707375758 um Stella oder Tamina kennenzulernen. Sie sind beide bei Fremden etwas nervös – bitte bringen Sie zum ersten Kennenlernen viel Geduld mit. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich überraschen, was für eine süsse kleine Samtpfoten Stella und Tamina sind.

20.08.2023


Katzenmutti sucht neues Betätigungsfeld

Unsere tolle Katzenmutti Belladonna habt ihre Kleinen erfolgreich zur Welt gebracht und gross gezogen. Sie war eine perfekte Mutter, sehr umsichtig und fürsorglich. Aber jetzt sind die kleinen Samtpfoten so erwachsen, dass sie keine Mutter mehr benötigen. Auch lieben es die kleinen Samtpfoten zu toben, zu raufen – sie sind einfach immer in Bewegung. Und da möchte Belladonna jetzt einfach wieder mehr Ruhe haben. Es ist Zeit für sie, sich eine andere, neue Familie zu suchen – in denen sie im Mittelpunkt steht: Und dabei will ihr das Team vom Tierheim am Wald helfen.

Belladonna ist mit ihren gut zwei Jahren selbst noch eine sehr junge Katze. Sie ist sehr freundlich und verschmust. Als echte Glückskatze hat sie jedoch durchaus einen eigenen Kopf. Ein Zusammenleben mit einer anderen Katze kann sie sich nicht vorstellen, ein schicker (kastrierter) Kater wäre hingegen schon eine attraktive Option. Sie wünscht sich ein angemessen großes Zuhause mit engem Anschluss an ihre Zweibeinerfamilie – streicheln, schmusen, gemeinsam auf dem Sofa faulenzen – das klingt für sie sehr gut. Nach ihrer Elternzeit möchte sie aber lieber mit größeren Zweibeinern zusammenleben; wie gesagt: von kleinen Kindern hat sie erst einmal genug. Auch wichtig wäre ihr eine naturbelassene, verkehrssichere Umgebung, in der sie sich nach einer Eingewöhnungszeit ihre Pfötchen vertreten und auf Mäusejagd gehen kann.

Belladonna ist sie eine Katze, die Freigang sehr schätzt. Nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit freut sie sich auf Spaziergänge in der ruhigen und verkehrssicheren Umgebung ihres neuen Zuhauses.

Sie haben ein Herz für diese schicke Jungmutter? Sie haben das perfekte Zuhause für Sie? Rufen Sie an unter 01707375758 um Belladonna kennenzulernen. Die Fellnase wird gechipped, entwurmt, geimpft und kastriert gegen Schutzgebühr vermittelt.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

23.08.2023


Chrissy auf der Suche nach ihrem Lieblingsmensch

Chrissy ist eine schicke schwarz-weiße Katzendame, etwa drei Jahre alt. Sie hat eine leichte Ataxie, aber wer es nicht weiß, wird es auch kaum bemerken. Unsere kleine Fellnase ist in ihrem Leben nicht weiter eingeschränkt und fühlt sich super-pudelwohl, wenn

  • ihr ein Mensch seine ganze Aufmerksamkeit schenkt und ihr viele, viele Stunden Gesellschaft leistet
  • sie eine große, geräumige Wohnung ihr Zuhause nennen darf
  • die Wohnung noch dazu eine katzenfreundliche Einrichtung hat – also mittelhohe Kratzbäume und ein Sofa, das sie zusammen mit ihrem Menschen benutzen
  • und noch besser: die Wohnung über einen gesicherten Balkon oder eine gesicherte Terrasse verfügt, so dass sie regelmäßig Frischluft schnuppern kann
  • regelmäßiges gesundes Futter sichergestellt ist
  • ihren Hygienewünschen mit einem schicken Katzenklo Rechnung getragen wird.

Diese kleine Wunschliste ist doch gar nicht so schwer zu erfüllen, denkt Chrissy. Sie hofft auf viele begeisterte Fananrufe von tierlieben Interessenten, die ihren Wunschtraum erfüllen wollen. In der Zwischenzeit packt sie schon mal ihr Köfferchen und freut sich auf ein erstes Kennenlernen mit ihrem Lieblingsmensch. Haben Sie ein Herz für Chrissy, lassen Sie sie nicht zu lange warten – Anruf unter 01707375758 für eine Terminvereinbarung.

Abgabe gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

29.06.2023


Unzertrennliches Katzentrio möchte gemeinsam in ihr neues Luxusleben starten

Alleine durchs Leben gehen ist wirklich doof. Gemeinsam macht es doch so viel mehr Spaß – finden Drolli, Dreamy & Zwicki. Jetzt leben sie schon länger zusammen und mögen sich richtig gern.

Sie sind ein glückliches, dreiblättriges Kleeblatt geworden. Insbesondere Tigerkater Drolli ist schwer verliebt in seine schwarz-weiße Zwicki. Ohne sie geht er absolut nirgendwo hin.

Und immer mit dabei: Drollis Schwester Dreamy. Gemeinsam durchs Zimmer oder im Außengehege patrollieren, gemeinsam mit den coolen Fellmäusen spielen, gemeinsam fleissig futtern, gemeinsam herumtoben, um die Kalorien wieder abzutrainieren. Und dann gemeinsam kuscheln und ruhen. Der perfekte Tag!

Was wünschen sich unsere drei für die Zukunft …. die gemeinsame Zukunft:

  • Ein schickes, artgerecht gestaltetes Zuhause mit Kuschelsofas und Kratzbäumen.
  • Freigang in verkehrssicherer und naturnaher Umgebung muss nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit für die kleine Katzenbande sichergestellt sein. Sonst wäre das neue Zuhause nicht so ganz perfekt.
  • Und da alle drei bei ihnen fremden Menschen …. nun ja, ein wenig fremdeln: eine wirklich tierliebe neue Familie mit etwas Geduld und ganz viel Katzenliebe.

Die drei warten gespannt …. Lassen Sie sie nicht zu lange warten!

Anrufe unter 01707375758

Abgabe erfolgt gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

29.06.2023


Ein Hund – ein Wunsch

Kleiner Hund sucht IMMER noch das große Herz, das ihm ein Zuhause schenkt:

Rocky hat einen riesengroßen Wunsch: endlich sein perfektes Zuhause für immer!

Der kleine Schelm ist ein supersüßer und anhänglicher Zwergpinscherrüde, gute fünf Jahre alt. Obwohl er es im Tierheim recht nett findet, fehlt ihm doch Aufmerksamkeit. Rocky ist nämlich sehr freundlich und anhänglich. Er liebt Menschen einfach über alles. Wenn er Zeit mit SEINEM MENSCHEN verbringen kann, ist das für ihn perfekt. Daher suchen wir für Rocky ganz dringend diesen einen, SEINEN MENSCHEN.

Sobald er ihn gefunden hat, möchte er seinen Menschen mit keinem anderen Hund teilen – es ist ihm wichtig, dass er der ERSTE Hund im Haus ist. Daher ist Hundeerfahrung unbedingte Voraussetzung! Obwohl er so klein ist und sooooo niedlich aussieht, ist Rocky kein Anfängerhund. Er braucht klare Kommandos und liebevolle Konsequenz. Er geht gerne und ausdauernd Gassi und genießt dann lange und ausführliche Stunden bei seinem Menschen – auf dem Schoss, neben ihm auf dem Sofa oder einfach nur in der Nähe mit Blickkontakt.

Rufen Sie im Tierheim am Wald an unter 01707375758 für einen Termin für das erste Treffen. Rocky freut sich schon auf Sie. Die Vermittlung erfolgt nach einer Kennenlernphase gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

18.08.2023


Ein Findling sucht ein neues Zuhause

Ein wunderschöner Hund ist seit einiger Zeit im Tierheim am Wald. Und ganz offensichtlich wird er von niemandem vermisst. Daher suchen wir jetzt ein neues Zuhause für ihn:

Ilvi ist eine sichtbar ältere Schäferhunddame, ca. 9-10 Jahre, die die alterstypischen Wehwehchen hat. Insgesamt ist sie aber in einem für dieses Alter ordentlichen Gesundheitszustand. Ilvi ist eine freundliche und ruhige Hündin. Es ist erkennbar, dass sie in jungen Jahren artgerecht ausgebildet wurde und diese Kenntnisse immer noch gut einzusetzen weiß. Mit anderen Hunden und auch mit Katzen hat sie keine merkbaren Probleme.

Ilvi geht gerne spazieren – nicht zu weite Strecken aber dafür öfter – und findet auch viel Gefallen an entspannter Kopf- und Spielarbeit im Parcour oder beim Apportieren. Ihre neue Familie muss wissen, dass sie Menschen liebt und gerne mit ihnen zusammen ist. Lange allein sein – das findet sie nicht unbedingt so gut.

Um ihrem Menschen nahe zu bleiben fährt sie daher auch gerne im Auto mit. Ein ruhiges Zuhause mit einem bequemen Platz am – oder auch auf dem – Sofa mit intensiven Kuscheleinheiten würde ihr hervorragend gefallen.

Er freut sich auf viele und sehr zeitnahe Besuche zum Kennenlernen im Tierheim am Wald.
Wir bitten um Anruf unter 01707375758 für eine Terminvereinbarung.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

20.05.2023


Lucky hat einen Traum

Tierheimhunde haben eine Vorgeschichte, oftmals eine sehr traurige. Daher benötigen sie in ihrem neuen Zuhause Geduld, Liebe und Hundeerfahrung. Sie brauchen Familienanschluss und die eine Vertrauensperson. Damit das gut funktioniert, stellen wir unsere Hunde mit etwas mehr Detail vor, damit es keine unerwarteten Überraschungen oder nicht erfüllte Erwartungen gibt. Heute suchen wir für einen wunderbaren Hund im besten Alter nach einem perfekten Platz für den Rest seines Lebens.

Lucky ist eine herrliche Mischung aus Dogge und Schäferhund – ein großer Hund. Er ist gechipped, geimpft und nicht kastriert. Aufgrund der früheren schlechten Haltung hat er eine verkürzte Muskulatur in der Hinterhand. Daher ist für ihn konsequentes Training zum Muskelaufbau mit leichter Gewichtszunahme notwendig.

Lucky ist im besten Mannesalter von ca. zehn Jahren und sollte daher körperlich nicht überlastet werden. Für ihn eignen sich häufige, kürzere und gemütliche Spaziergänge.

Bei anderen Hunden reagiert Lucky gerne unwirsch. Deswegen ist er als Zweithund nicht gut geeignet. In jedem Fall braucht er eine sehr erfahrene Hand, da er hinsichtlich Kommandos und Laufen an der Leine noch im Training ist.

Er ist nicht geeignet für Kinder, Katzen oder Kleintiere als Familienmitglieder. Es ist wichtig zu verstehen, dass er aufgrund der früheren Haltung sehr futterfixiert ist. Auch beim Schmusen ist er noch ziemlich unerfahren und zurückhaltend. Streicheln durch eine vertraute Person jedoch akzeptiert er und genießt es. Sein Sport ist das Apportieren – dafür kann er sich richtig begeistern.

Wir vermitteln in keinem Fall in Zwingerhaltung. Bitte bringen Sie zum Kennenlernen ausreichend Zeit mit, durchdenken Sie vorher alle Konsequenzen Ihrer Entscheidung. Hunde können durch Rückgaben aus Vermittlungen mindestens enttäuscht, oftmals auch traumatisiert werden. Aber wenn Ihr Herz für Lucky schlägt, freut er sich auf Ihren Anruf im Tierheim am Wald unter 0170-7375758.

Abgabe erfolgt gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

15.03.2023


Luna wünscht sich den Start in ein neues Leben

Tierheimhunde haben eine Vorgeschichte, oftmals eine sehr traurige. Daher benötigen sie in ihrem neuen Zuhause Geduld, Liebe und Hundeerfahrung. Sie brauchen Familienanschluss und die eine Vertrauensperson. Damit das gut funktioniert, stellen wir unsere Hunde mit etwas mehr Detail vor, damit es keine unerwarteten Überraschungen oder nicht erfüllte Erwartungen gibt.

Luna ist eine lernwillige und begeisterungsfähige dreijährige Schäferhündin, die einen ruhenden Pol in ihrem Leben sucht. Luna ist immer noch etwas untergewichtig und benötigt weiterhin eine konsequente Ernährung für eine kontrollierte Gewichtszunahme auf 28-30kg.

Aufgrund ihrer Begeisterungsfähigkeit überanstrengt sie sich gerne – daher muss auf plötzlich auftretende Probleme mit den Läufen geachtet werden, bis das Muskel-Knochengerüst stabil aufgebaut ist. Sie ist sehr lernfähig und liebt das Arbeiten im Sport-Parcour. Damit sie ruhig und entspannt ist, ist für sie eine gute Auslastung durch viel Bewegung und vor allem Kopfarbeit wichtig. Wichtig ist für Luna eine konstante Vertrauensperson. Doch sie wird Zeit brauchen, das Vertrauen aufzubauen.

Daher ist für Luna ein ruhiges und ausgeglichenes Zuhause ohne Kinder, Katzen oder Kleintiere wichtig. Bis sie gut sozialisiert ist, wäre die Haltung als Einzelhund dringend empfehlenswert. Für das Training im Umgang mit fremden Menschen und anderen Hunden benötigt Luna eine erfahrene und konsequente Hand, die das begonnene Training mit Liebe und Geduld fortsetzt.

Wir vermitteln in keinem Fall in Zwingerhaltung. Luna ist gechipped, geimpft und nicht kastriert. Bringen Sie zum Kennenlernen ausreichend Zeit mit, durchdenken Sie vorher alle Konsequenzen Ihrer Entscheidung und treffen dann eine bleibende Entscheidung. Hunde können durch Rückgaben aus Vermittlungen mindestens enttäuscht, oftmals auch traumatisiert werden. Aber wenn Ihr Herz für Luna schlägt, sie freut sich auf Ihren Anruf im Tierheim am Wald unter 0170-7375758. Abgabe erfolgt gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

12.03.2023


Zuhause gesucht für Mogli

Der kleine Hund Mogli kam völlig verwahrlost zu uns ins Tierheim am Wald in Hildburghausen – ungepflegt, ungeliebt, unsozial. Er hatte wahrlich kein schönes Hundeleben. Und man kann es ihm nicht verdenken – er wollte von uns Menschen rein gar nichts wissen. Nach einiger Zeit lernte er jedoch unsere Vorzüge kennen – regelmäßiges Futter, Zuwendung und Beschäftigung, und wenn nötig, auch einfach Ruhe und Geborgenheit.

Er lernte die Abläufe im Tierheim und seine Betreuer kennen und lieben. Erst im gesicherten Auslauf ungebunden spielen; dann sind aber die Spaziergänge seine absoluten Höhepunkte geworden. Diese liebt er über alles. Mit einem kleinen Trick lässt er sich auch gut anleinen. Seinen Futternapf kann man ihm inzwischen gerne hinstellen und geleert auch wieder wegnehmen.

Mogli hat sehr gute Fortschritte gemacht, kommt im Freien sogar zu seinen Pflegern und hüpft auch auf den Schoß, aber NEIN – er mag noch nicht angefasst werden. Das sollte man unbedingt auch respektieren. Damit Mogli sich weiter entwickeln und Vertrauen fassen kann, suchen wir für ihn ein Zuhause, wo er genau so sein darf wie er ist und immer weiter Vertrauen fassen kann und sich vor allem sicher fühlt.

Er ist kein Kuschel- und Schmusehund, möchte aber durchaus die Nähe eines vertrauten Menschen. Er möchte ausgiebig spazieren gehen und die Welt erkunden, die ihm so lange vorenthalten wurde.
Unser Mogli ist eine besondere Persönlichkeit, die uns sehr ans Herz gewachsen ist – und braucht besondere Menschen wie Sie. Hundeerfahren, verständnisvoll für dieses kleine Wesen, ruhiges Zuhause.
Mogli ist 2016 vermutlich geboren worden, ist nicht kastriert. Wir würden ihn ungern in eine Mietswohnung geben, da er streßbedingt dann viel bellen würde.

Wir bitten das bei Ihren Überlegungen zu berücksichtigen. Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann erwarten wir gern Ihre Anrufe zu einem Besuchstermin unter 0170/7375758.

Bis dahin wünschen wir ihnen alles Liebe

Ihre Monika Hahn, Rita Diegler und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V. und dem Tierheim am Wald

29.01.2023


Lumpi

Wir haben noch unseren Lumpi – ein 10 Jahre alter Kleiner Münsterländer – für die Rasse schön groß. Hier suchen wir einen erfahrenen Halter, welcher diesen braun-schimmelfarbenen Hund noch ausbilden kann.

Lumpi hat Nachholbedarf in der Beschäftigung. Doch er lernt sehr eifrig, der Jagdinstinkt ist gut ausgebildet. Er ist freundlich zu jedem Menschen, auch zu Kindern, doch benötigt er eben eine Führungskraft.

Denksportaufgaben, Ballspiele, lange Spaziergänge – und die richtige Fellpflege genießt er ausgiebig. Hündinnen mag er sehr – aber absolut keine Kleintiere wie Katzen, Kaninchen und eben keine Rüden.

Die neuen Besitzer werden begeistert sein von diesem schönen Hund, auch ihn geben wir nicht in Zwingerhaltung ab.

Auch hier erfahren Sie mehr unter 0170/7375758 – gern können Sie einen Besuchstermin vereinbaren.

12.02.2022


BERTA'S GESCHICHTE

Berta ist umgezogen!

Unsere kleine Berta hat sich verliebt – in die nette Zweibeinerin, die sie immer besucht hat. Die sie motiviert hat aufzustehen und erst kurze und dann immer längere Spaziergänge zu machen. Die sie immer ausgiebig gestreichelt hat. Die einfach ganz viel Zeit für sie hatte.

Und für ihre neue große Freundin hat sich Berta echt angestrengt, das Laufen wurde immer stabiler, kleine Stufen klappen auch schon richtig gut. Und das Aufstehen aus dem Körbchen ist gar kein Problem mehr.

Und dann kam ihr großer Tag – ihr Lieblingsmensch hat sie mit genommen. Ein neues Zuhause und ausgiebig Zeit zum Schmusen! Besser könnte das Leben gar nicht sein!

Im Namen von Berta bedanken wir uns ganz herzlich bei den Tierärzten und der Tierklinik für die vorzügliche und sehr erfolgreiche Behandlung.

Wir bedanken uns bei allen, die Berta unterstützt haben.

Und ganz besonders bedanken wir uns bei Bertas Pflegestelle, wo unsere kleine Schmusetigerin in einem perfekten Umfeld und bei intensiver Betreuung weiter ihre Beine kräftigen wird.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierheim am Wald

29.06.2023


Liebe Tierschützer und Tierschützerinnen,

wir hoffen es geht euch gut und ihr könnt mit ganzer Kraft in den nun endlich nahenden Frühling starten.
Das Team der ariane-film gmbh hat ein Anliegen bzw. Frage an euch.

Am 03.05. startete in der ARD-Mediathek eine von unserem ariane-film Team produzierte neue Tierschutzsendung. Sie vereint unter dem Titel #TeamTierheim alle am Tierschutz Beteiligten, vom Tierpfleger über die Adoptanten, Hundetrainer, Futter/Geldspender, Ehrenamtlern, bis hin zu den engagierten prominenten Persönlichkeiten. Station haben wir für die erste Staffel im Tierheim Burg gemacht. Die Stationen sollen sich zukünftig (wie man es auch von anderen Doku Soaps kennt) abwechseln und die Vielfalt von kleineren Projekten bis hin zu großen Tierheimen darstellen.

Aber davor steht erst einmal der Erfolg der ersten Staffel…
Und für DEN benötigen wir EUREN Support. Wir MÜSSEN es schaffen, im Angebot der Online-Medienwelt wahrgenommen zu werden. Könnt ihr uns beim TEILEN auf Socialmedia unterstützen?

Link zur Mediathek: http://bitly.ws/DUqm

Fotoquelle: © KIRSTEN NIJHOF/MDR | Facebook - tierisch tierisch
Fotoquelle: © KIRSTEN NIJHOF/MDR | Facebook - tierisch tierisch | Uta Bresan

"tierisch tierisch" berichtet in der Sendung zum Start von #TeamTierheim, seid gespannt.
Auch das MDR-Nachmittagsprogramm und der Rundfunk haben Clips und Beiträge vorbereitet.

Wir danken euch und hoffen, dem Tierschutzgedanken wieder ein Stück mehr Aufmerksamkeit zukommen zulassen.

Tierische Grüße
Denise Járnovics (und alle Tierisch Mitstreiter)


Gesellschaft für Film- und Fernsehproduktion

www.ariane-film.de

06.05.2023


Liebe Mitglieder des Tierschutzvereins Südthüringen e.V., liebe Tierfreunde im Landkreis Hildburghausen, in Südthüringen und darüber hinaus,

dem Vorstand des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. ist es zum Jahrewechsel 2022/23 ein sehr großes Bedürfnis, Ihnen allen zu danken für die Aktivitäten und Unterstützungen zugunsten unseres Vereins und des Tierheims am Wald in Hildburghausen.

Zwar hat uns das Jahr 2022 wieder ein fast coronafreies Leben ermöglicht, doch die vielfachen Veränderungen in unserem Alltagsleben haben wieder andere Probleme – große wie kleine – hervorgerufen. Ein jeder Bürger mußte sehen, wie er mit den gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten zurechtkam. Uns hat es genauso getroffen, doch umso mehr waren wir von der Welle der Hilfsbereitschaft tierlieber Menschen angetan.

Besonders arg traf es uns im Sommer, als der Brunnen versiegte. Hier zeigte es sich, daß sehr vielen Menschen das Tierheim am Herzen lag, die Wasserspenden von Vereinen, Bürgern, Ärzten, staatlichen Stellen, Betrieben und Kommunen haben uns äußerst positiv überrascht. Dafür einen herzlichen Dank.

Wir konnten mit dieser Hilfe den gewohnten Tierheimbetrieb mit den gewohnten Hygienemaßnahmen aufrechterhalten, denn die im Jahr 2022 aufgenommenen Tiere haben viel Pflege gebraucht. 178 Lebewesen fanden hier Zuflucht, davon 130 Fundtiere, 18 Sicherungsverwahrungen und 30 Abgabetiere. Ein Großteil konnte sehr gut an verantwortungsvolle Tierhalter vermittelt werden, Auch der am Carport ausgesetzte Kater – die Halterin wurde durch die Polizei ermittelt – sowie die schwarze entsorgte Katze am Tierheim haben ein sehr gutes Zuhause nach ihren sehr aufwändigen Behandlungen in der Tierklinik Nürnberg und Lautertal erhalten. Die OPs sind auch dank der hierzu eingegangenen Spenden so gut verlaufen, daß die Tiere jetzt wieder ein normales Katzenleben genießen können und Bäume erklimmen wieder möglich ist.

Großes Glück hatte auch die Schäferhündin Nanni, welche seit 1. Juli 2020 bei uns war. Durch die Sendung „Tierisch-tierisch“ haben sich sehr liebe Menschen bereit erklärt, dieser Hündin ein dauerhaftes Zuhause zu bieten. Die Zuschauer dieser Sendung können sich höchstwahrscheinlich im Januar 2023 davon überzeugen, wie es ihr jetzt geht.

Allen Tierbesitzern sagen wir hier „danke für die Aufnahme einer unserer Fellnasen“.

Viel haben wir im zu Ende gehenden Jahr auch tierschutzmäßig erreicht. Mit Kastrationsaktionen im Landkreis sind ca. 100 Katzen kastriert worden, Unser Schwerpunkt lag diesmal im Heldburger Unterland, wo große Populationen ärztlich behandelt wurden und von dort kein Katzennachwuchs mehr zu erwarten ist. Hier weisen wir auf die Kastrationspflicht hin, welche durch die Stadt Heldburg erlassen wurde und jede freilaufende Katze betrifft. Bitte denken Sie als Katzenbesitzer daran, diesen kleinen Eingriff durch einen der Tierärzte im Landkreis durchführen zu lassen. diese kleine OP hilft, Tierleid, wild aufwachsende Katzen zu verhindern und somit Tierheime mit scheuen Tieren zu entlasten.

Weiter haben wir doch relativ viele Vorfälle an das Veterinäramt wegen nicht artgemäßer Haltung von Tieren geben müssen. Hier ein Hinweis an Hundehalter:

Ketten-, Anbindehaltung von Hunden ist verboten. Bitte achten Sie vermehrt auf diese Haltungsform, um schneller dem Tierleid ein Ende bereiten zu können. Scheuen Sie sich nicht, uns Hinweise hierzu zu geben.

Zum Schluss noch das Allerwichtigste: Dieses außergewöhnliche Jahr hätte der Tierschutzverein Südthüringen e.V., mit seinem seit 8 Jahren bestehenden Tierheim nicht bewältigen können ohne seine Mitglieder, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern. Ihnen allen ein ganz besonderes Dankeschön, ebenso den Kommunen, der Presse, der Polizei, hier vor allem der PI Hildburghausen, dem Team des Veterinäramtes Hildburghausen und ganz besonders allen Tierärztinnen und Tierärzten, die unsere Tiere immer liebevoll und gut versorgen. Auch den Baufirmen und ehrenamtlichen Helfern, welche uns bei unseren Bauvorhaben im Tierheim so tatkräftig unterstützt haben, gilt unser Dank. Und einen ganz herzlichen Gruß senden wir an unseren Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund e.V. und an unseren Landesverband Thüringen e.V. für die tatkräftige und fundierte Unterstützung unserer Arbeit.

Ihnen allen und Ihren vierbeinigen sowie gefiederten Freunden einen ruhigen Jahresbeginn 2023 – gehen wir es gemeinsam an, Tierleid zu verhindern, Tierquäler zu entlarven und den zu uns kommenden Tieren ein gutes Zuhause zu vermitteln.

Bleiben Sie gesund – und wir sehen uns ab 2. Januar 2023 – vielleicht im Tierheim am Wald.

Ihre Monika Hahn, Ute Poerschke und Nicole Stephan

03.01.2023


Das Tierheim am Wald hat eine Wunschliste bei amazon

Falls Sie den Tierschutzverein Südthüringen e.V. mit dem Tierheim am Wald einfach bei amazon unterstützen möchten inden Sie uns eine Futterspende oder Ähnliches zukommen lassen möchten, können Sie hier unsere Wunschliste einsehen:

https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/OZ355KQW88NS?ref_=wl_share

Gerne können Sie dort einen, oder auch mehrere Artikel auswählen und uns diese zukommen lassen.
Die Tiere und das Team vom Tierheim am Wald danken es Ihnen sehr.

01.10.2022


Liebe Tierfreunde aus nah und fern,
unser kleines, aber feines Tierheim am Wald
in Hildburghausen in der Wiedersbacher Straße 44
bietet in Not geratenen Tieren nicht nur Obdach,
kranken und alten Tieren oftmals auch einen Gnadenplatz.

Unsere Bankverbindung lautet:   IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48   |   BIC: GENODEF1SHL

Aufgrund der derzeitigen Kostenexplosion eine fast unmögliche Aufgabe.

Bitte vergesst in diesen für uns alle sehr schwierigen Zeiten diese Tiere nicht!
Wir schaffen es nicht ohne Eure Hilfe.
Eine Patenschaft ab 5 € monatlich oder eine Spende wären super.

Oder möchtet Ihr Teil unseres Teams werden und könnt 1 Tag pro Woche für 3 Stunden mit anpacken?
Probiert es doch mal aus! Wir freuen uns auf Euch.

Unter 0170/7375758 kann man sich gern informieren.


Telefonnummer der Rufbereitschaft des Tierschutzvereins Südthüringen e.V.:

0170/7375758

Diese Telefonnummer ist von 9:00 bis 20:00 Uhr täglich besetzt.

In dringenden Fällen außerhalb dieser Rufzeiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Polizeidirektion: 03685/778-0

Gerne können Sie uns auch per Email erreichen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Das Tierheim ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0151/59127424



Tierschutzvereine in Thüringen stehen erneut vor großen Herausforderungen

Nach der Coronakrise, gestiegenen Tierarzt- und Energiekosten, bereiten gekürzte Fördermittel Tierschützern in Thüringen große Sorgen.

Durch den Freistaat Thüringen werden jährlich Fördergelder für investive und nicht investive Maßnahmen im Tierschutz gewährt. Für das Jahr 2023 wurden 1.000.000 Euro für den investiven Tierschutz und 150.000 Euro für den nicht investiven Tierschutz bereitgestellt. Abgerufen werden können diese Gelder von gemeinnützigen Tierschutz- und Tierheimvereinen und von Gemeinden und Landkreisen.

Gefördert werden investiv Neu-, Erweiterungs-, Um- und Ausbauten sowie deren Instandhaltung, Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Situation, der Erwerb von geeigneten Fahrzeugen zum Transport von Tieren sowie notwendiger Geräte, Einrichtungen und Anlagen für die Bewirtschaftung und den Betrieb einer Einrichtung. Bei jeder Förderung müssen die Antragsteller ca. 30% des Projektes in Eigenleistung erbringen. Hier sind die Tierschutzvereine auf Spenden angewiesen.

Für die Kastration und Kennzeichnung freilebender Katzen, sowie für die notwendige tierärztliche Behandlung und die Anschaffung von Hilfsmitteln für Kastrationsaktionen gewährt das Land nicht investive Mittel.  Ca. 30 Tierschutzvereine beantragen in Thüringen nicht investive Mittel zu Förderungen des Tierschutzes.  Bedauerlicherweise wurden durch die ebenfalls antragsberechtigten Landratsämter und Kommunen bisher kaum Kastrationsaktionen umgesetzt.

In den letzten Tagen erhielten die Tierschutzvereine ihre Zuwendungsbescheide für die Kastrationen und mit ihnen kam der Schock. Die beantragten Fördermittel wurden pro Verein um ca. 40 % gekürzt. Somit können nur noch knapp über die Hälfte die geplanten Kastrationen umgesetzt werden. Durch die Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sind die Kosten hierfür enorm gestiegen, für manche Tierschutzvereine haben sie sich sogar verdoppelt. Somit sieht die Prognose für die Kastration von freilebenden Katzen 2023 düster aus! So können u. U.  nur ca. 25% der notwendigen Kastrationen erfolgen. Das wäre für das bereits jahrelange Engagement vieler Tierschutzvereine hinsichtlich der Einschränkung des Katzenelends von freilebenden Katzen ein herber Rückschlag. Vermerkten doch in diesem Bereich aktive Vereine in den letzten Jahren eine deutlich verringerte Aufnahme von schwerkranken Jungkatzen aus ihrem Gebiet.

Die drastische Kürzung ist wahrscheinlich auf mehr antragstellende Vereine mit jeweils höheren Summen zurückzuführen. Die Bezuschussung erfolgt erst nach beschlossenem Landeshaushalt, in diesem Jahr im Monat April. Für viele Katzen ist die Kastration im April leider schon zu spät, da sie bereits gedeckt wurden. In Sicht auf den effektiven Tierschutz müssten die Bewilligungsbescheide aber spätestens im Februar jeden Jahres die Antragssteller erreichen.

Das Einschränken des noch immer herrschenden Katzenelends von verwilderten Hauskatzen ist für die Tierschutzvereine eine Herzensangelegenheit mit höchster Priorität. Sie bewältigen entsprechende Maßnahmen freiwillig und ehrenamtlich, denn Tierschutzvereine sind nicht verpflichtet, hinsichtlich Kastrationen von freilebenden Katzen aktiv zu werden, sie stellen sich hier wie so oft auch der Frage: 'Wer, wenn nicht die Tierschutzvereine?'. Jede freilebende Hauskatze ist einst auf verantwortungslose Tierbesitzer zurückzuführen, die ihren nicht kastrierten Katzen Freigang gewähren oder gar Tiere aussetzen. Mit jeder Generation auf der Straße verwildern diese Tiere mehr, so daß eine Aufnahme im Tierheim bzw. eine Vermittlung für diese Tiere nicht möglich bzw. mit großem Leid verbunden wäre.

Im Sinne des Tierschutzes müssen diese Tiere kastriert, gekennzeichnet - wenn nötig zusätzlich tierärztlich behandelt werden, um anschließend an kontrollierten Futterplätzen versorgt zu werden.

Eine landesweite Katzenschutzverordnung mit der Vorgabe der Kastration in Umsetzung und Kontrolle auf behördliche Anordnung ist laut des Landestierschutzverbandes Thüringen der sinnvollste Weg, das Katzenelend kontinuierlich einzudämmen. "Die Tierschutzvereine in Thüringen dürfen keine Bittsteller sein, sie alle übernehmen wichtige öffentliche Aufgaben und werden noch immer nicht angemessen finanziell entlastet.", so Kevin Schmidt, Vorsitzender Landestierschutzverbandes Thüringen e.V. Schmidt weiter: "Der Tierschutz in Thüringen ist in den letzten Jahren auf einem guten Weg. Für die bereit gestellten Fördermittel sind wir dankbar. Auch wenn diese noch nicht ausreichend sind, stellen sie doch eine Entlastung dar. Wir dürfen weder hinsichtlich der Katzenkastration noch in anderen Bereichen des Tierschutzes rückwärtsgehen!"

Kevin Schmidt hofft auf eine Aufstockung der nicht investiven Fördermittel der Tierschutzvereine.

Deutscher Tierschutzbund – Landestierschutzverband Thüringen e.V.
Katharina Funk - Öffentlichkeitsarbeit
Landesgeschäftsstelle
August-Bebel-Platz 27
D-99734 Nordhausen


Tierheime Helfen. Helft Tierheimen!

Der Deutsche Tierschutzbund informiert mit seiner Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ (www.tierheime-helfen.de) über die wertvolle Arbeit der Tierheime und aktuell auch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tierheime.
Tierfreunde, die das Tierheim am Wald unterstützen möchten, können auf folgendes Spendenkonto spenden: Volksbank Thüringen Mitte eG, IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48, BIC: GENODEF1SHL.


Und wer ein gutes und sicheres „Zuhause-für-immer“ bieten kann ist herzlich eingeladen, unsere niedlichen Fellnasen nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0170/7375758 zu besuchen und sich in ein oder – noch besser – zwei neue Hausgenossen zu verlieben.

Ute Poerschke
Zweite Vorsitzende Tierschutzverein Südthüringen e.V.

im April 2023



#RegistrierDeinTier

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.

© Deutscher Tierschutzbund

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.

Mit der heute startenden Kampagne #RegistrierDeinTier appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Tierhalter, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Jedes Jahr verschwinden tausende Katzen und Hunde spurlos. Selbst wenn sie von Tierfreunden gefunden und im Tierheim abgegeben werden, ist es ohne Kennzeichnung und Registrierung schwierig, den Halter ausfindig zu machen. Neben den Haltern sehen die Tierschützer aber auch die Politik in der Verantwortung und fordern eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht. Alle Informationen zur Kampagne finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.

„Lassen Sie Ihr Haustier kennzeichnen und registrieren, damit es nicht einfach verschwindet, sondern im Fall der Fälle identifiziert werden und nach Hause zurückkehren kann“, appelliert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Neben den Tierhaltern ist aber auch die Politik gefragt, unsere Haustiere besser zu schützen – wir fordern daher mit einer Petition eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.“

Jeder Zweite hat sein Tier schon mal vermisst
Knapp die Hälfte aller Haustierbesitzer berichtet davon, dass ihr Tier schon mal weggelaufen oder länger nicht nach Hause gekommen ist*. Jeder kennt die Angst, wenn der Hund sich losreißt und verschwunden bleibt oder die Katze nicht zur gewohnten Zeit nach Hause kommt. Insbesondere Besitzer von Katzen, dem beliebtesten Haustier der Deutschen, kennen dieses Problem. Bei den Vermisstmeldungen, die bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, eingehen, handelt es sich bei 88 Prozent um vermisste Katzen. „Es kommt vor, dass neugierige Katzen in Kleintransporter oder andere Fahrzeuge springen und so unbemerkt kilometerweit transportiert werden“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Manche gehen auch nur auf „Wanderschaft“ und finden nicht mehr nach Hause. Insbesondere wenn die Katze an einem weiter entfernten Ort aufgegriffen ist, ist eine Zuordnung zum Besitzer kaum noch möglich. Kennzeichnung und Registrierung sind hier die einzige Chance.“

Registrierung wird oft vergessen
Während die Kennzeichnung des Tieres mittels eines Transponders, der vom Tierarzt gesetzt wird, oftmals noch vorgenommen wird, vergessen viele Tierhalter die Registrierung. Ohne Registrierung lässt sich die auf dem Transponder gespeicherte 15-stellige Nummer jedoch keinem Besitzer zuordnen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt die kostenfreie Registrierung bei FINDEFIX. Das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes besteht seit über 35 Jahren und ist eng vernetzt mit den mehr als 740 dem Verband angeschlossenen Tierschutzvereinen und deren rund 550 Tierheimen.

* Quelle: Umfrage des Bonner Marktforschungsanbieters OmniQuest im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes (2018)


Keine Angst vor Stadttauben


© Deutscher Tierschutzbund | Lasst uns zusammen neue Wege gehen.

Tauben werden oft als „Ratten der Lüfte“ bezeichnet. Viele Menschen mögen sie nicht besonders und fürchten sich vor Infektionen. Auch sind die Tiere in Städten meist nicht erwünscht, da sie Gebäude und Plätze verunreinigen.

Von der Taube sagt man, dass man sie liebt oder hasst. Doch Hass hat die Taube nicht verdient: Sie ist ein sehr liebenswertes und intelligentes Tier, steht für Liebe und Frieden und ist treu. Auch wenn man sie nicht liebt, hat sie doch von jedem eines verdient: Respekt.

Woher kommen die Stadttauben?

Sie sind Nachkommen entflogener Haustauben. Ursprünglich stammen sie von der Felsentaube ab. Diese holte der Mensch einst selbst in die Städte, um sie aus verschiedenen Gründen zu züchten. Doch nun lassen wir sie im Stich, vertreiben sie mit Netzen, Spikes – Spitzen auf Simsen und Dächern, Abwehrgelen oder -pasten, vergiften und treten sie und beschimpfen sie als Krankheitsüberträger. Doch das muss nicht sein!

Sie können helfen!

Es ist ganz einfach: Akzeptieren Sie die Taube als Ihren städtischen Mitbewohner. Sie müssen sie nicht lieben, doch behandeln Sie Tauben mit Respekt.

Tipps für ein harmonisches Zusammenleben mit Tauben

  • Keine Angst vor Krankheiten. Die gesundheitliche Gefährdung durch Tauben ist nicht größer als die durch andere Zier- und Wildvögel oder Haustiere.
  • Bitte nicht unkontrolliert füttern. Dem Zufutter fehlen oft wichtige Nährstoffe und auch die unregelmäßige Fütterung birgt Probleme für die Tiere.
  • Tauben kennenlernen und respektieren. Tauben stehen für Liebe und Frieden. Sie sind treue Tiere und bleiben ein ganzes Leben lang mit ihrem Partner zusammen. Sie sind sehr intelligent und können sogar menschliche Gesichter wiedererkennen.
  • Nicht quälen oder ärgern. Niemand wird gerne getreten oder verscheucht. Das Leben der Tauben in der Stadt ist schon schwierig genug. Wir sollten es ihnen nicht noch schwerer machen.

Wenn Sie darüber hinaus noch mehr tun möchten:
Sprechen Sie Ihre Stadt auf eine tierschutzgerechte Lösung an: Taubenhäuser und -türme helfen dabei, den Bestand der Tauben tiergerecht zu regulieren. So können sie artgerecht gefüttert und ihre Gesundheit kontrolliert werden. Die Tiere können in Ruhe nisten und ihre Eier durch Attrappen ausgetauscht werden. Dadurch ensteht ein kleinerer, gesunder Stadttaubenbestand.

Wir fordern

Wir appellieren an jeden, die Tauben zu respektieren und nicht zu quälen oder zu treten. Von betroffenen Städten und Gemeinden fordern wir, dass sie die bereits erprobten tierschutzgerechten Maßnahmen ergreifen, um Mensch und Tier ein friedliches Miteinander gewährleisten zu können. Nur durch artgerecht geführte Taubenhäuser können mittelfristig eine Reduktion der Taubenbestände und eine Minderung des Tierleids erreicht werden.


FINDEFIX: Haustierregister des Deutschen Tierschutzbunde

Das „Deutsche Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes“ heißt ab sofort „FINDEFIX“. Auf der neuen Webseite können Halter ihre Tiere registrieren, vermisst melden oder nach vermissten Tieren in der eigenen Umgebung suchen.

Das Haustierregister präsentiert sich aber nicht nur unter einem neuen Namen, sondern bietet auch einen optimierten und erweiterten Service – und zwar nach wie vor kostenfrei. Seit mehr als 35 Jahren hilft der Deutsche Tierschutzbund mit diesem Service bei der Rückvermittlung von Haustieren. Damit ist FINDEFIX das älteste Angebot dieser Art in Deutschland und das einzige Register, das von einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation geführt wird.

Ab sofort noch schnellere und einfachere Registrierung

„Unser Ziel war es, Tierhaltern, Tierärzten und Tierheimen eine noch schnellere und einfachere Registrierung zu ermöglichen, damit möglichst viele Tiere erfasst und im Fall der Fälle zurück nach Hause vermittelt werden können“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters beim Deutschen Tierschutzbund. „In enger Rücksprache mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen und Tierheimen haben wir das Haustierregister überarbeitet – so entstand FINDEFIX, mit einem moderneren Auftritt und neuen nutzerfreundlichen Funktionen.“

Komplett neue Funktionen wie z. B. Online-Umkreissuche für vermisste Tiere

Die Online-Registrierung ist Dank eines neu gestalteten Formulars nun noch übersichtlicher und unkomplizierter. Tierhalter, die ihr Tier vermissen, können dies ab sofort nicht nur telefonisch oder über die Webseite melden, sondern online gleichzeitig auch eine Suchmeldung erstellen. Diese wird zusammen mit einem Foto des Tieres im Bereich „Gesucht/Gefunden“ auf der FINDEFIX-Webseite veröffentlicht. Gleichzeitig wird ein Suchplakat erzeugt, das man herunterladen und zum Verteilen ausdrucken kann. Neu ist, dass man dieses Suchplakat nun auch direkt online teilen kann – beispielsweise auf der eigenen Facebook-Seite. Komplett neu ist auch die Online-Umkreissuche für vermisste Tiere: Der Tierhalter kann wählen, ob sein vermisst gemeldetes Tier zusätzlich in einer Karten-Übersicht von Google Maps auf der FINDEFIX-Webseite zu sehen ist. Tierliebe Menschen, die ein scheinbar verloren gegangenes Tier beobachten oder finden, können mithilfe der Umkreissuche durch Eingabe der Postleitzahl sehen, welche Tiere im Umkreis von 10, 20 oder 30 Kilometern vermisst werden. Neue Bereiche mit Tipps und mit Neuigkeiten rund um das Thema Haustiere runden den Service ab.

Quelle: FINDEFIX.com