Wir sind jetzt auch auf Facebook und Instagram zu finden


Liebe Tierfreunde,

ab Montag den 01.04.24 bis Mittwoch den 10.04.24 ist der Tierschutzverein Südthüringen e.V.
nur unter der Nummer 0151-59127424 📞 erreichbar.

Wir bitten um Verständnis für evtl. längere Rückmeldungen.
Nach 18 Uhr informieren Sie bitte bei äußerst dringenden Problemen die 🚔 Polizei unter 03685/7780.

Hier aber der Hinweis unsererseits eindringlich: 🚨 bitte nur bei äußersten Problemen die Polizei anrufen.

Mit besten Grüßen – Ihre Monika Hahn 🐓


Osterkaninchen Möhrchen vom Tierheim am Wald hat einen Traum

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, der Start in dieses neue Jahr 2024 war herausfordernd. Kostensteigerungen bei Tierfutter, Tierarztrechnungen und auch beim Personal machen bei der Versorgung der vielen Schützlinge des Tierheims am Wald schon sehr zu schaffen. Dazu ist es in den letzten Wochen zu einer für uns doch eher unerwarteten weiteren Herausforderung gekommen: einer wahren Kaninchenschwemme. Die armen Langohren wurden ausgesetzt, irgendwo gefunden oder – aus meist nicht artgerechter Haltung – an uns abgegeben. Damit haben wir jetzt wirklich viele dieser liebenswerten Hoppler bei uns im Tierheim. In den Gewichtsklassen liegen sie im Bereich von gut 1kg bis fast 5kg, tendenziell mehr von den schwereren Damen und Herren. Viele schon in der zweiten Hälfte ihres Lebens und die erste Hälfte war in den meisten Fällen wirklich nicht schön. Das war leider auch am Gesundheitszustand der armen Langohren teilweise sehr gut sichtbar.

Daher haben wir uns entschieden, etwas für die Mümmelmänner und -frauen zu tun. Sie dürfen erst einmal bei uns bleiben und sich erholen. Und da kam unserem Osterkaninchen Möhrchen die perfekte Idee. Sie wendet sich daher heute direkt an Sie: Die erste Priorität – im Namen aller Tiere aus dem Tierheim am Wald wünscht sie Ihnen ein frohes Osterfest, ruhige und erholsame Tage und schöne gemeinsame Stunden mit der Familie, mit Freunden, mit Ihren geliebten Haustieren.

Doch die zweite Priorität von unserem Möhrchen soll nicht zu kurz kommen.
Sie bittet um Ihre Unterstützung: Im Tierheim stehen zwei Projekte an, mit denen wir sicherstellen wollen, dass alle unsere Tiere immer bestens untergebracht sind.

  1. Das Interesse an den großen „Stallhasen“ ist gering, „da sie zum Schlachten zu alt sind“ (O-Ton bei Anfragen nach Kaninchen). Die Rammler sind für ein möglichst unproduktives Zusammenleben mit der Damenwelt kastriert und damit irgendwie nicht mehr so gefragt. Daher brauchen wir für unsere dritte Kaninchengruppe jetzt eine schöne Gemeinschaftsunterkunft. So können sie wirklich artgerecht mit viel Platz zusammenleben, das richtige Futter knabbern, in ihrem großen Auslaufbereich mit Gras und Kräutern hoppeln, vergnügt buddeln und haben Zeit für das arttypische Sozialverhalten. Lösungsideen bereiten wir gerade vor. Doch für die Umsetzung brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung und dann im späten Frühjahr kräftige Arme zum Mitanpacken bei der Arbeit.
  2. Unser Hundebestand ist immer noch groß und die Dauerbelegung hat unsere Zwinger in den letzten zehn Jahr stark in Mitleidenschaft gezogen. Die neuen Sonnendächer auf den Zwingern sind super erfolgreich, doch das Innenleben braucht Hilfe. Wir haben die Wände und Böden umfassend geprüft und einen Reparatur- und Optimierungsplan vorbereitet. Diesen wollen wir jetzt ganz zügig umsetzen. Für die neuen Fußböden und die Seitenwände benötigen wir definitiv finanzielle Unterstützung und sind bereits fleißig am Sammeln. Hier freuen wir uns über jedes tierliebe Herz, das den Sammeltopf noch ein kleines wenig mehr auffüllt. Alternativ brauchen wir auch hier handwerklich geschickte Hände, die uns bei den anstehenden Baumaßnahmen bestmöglich unterstützen können.


Soweit zu Möhrchens Osterwünschen! Wir drücken ihr und allen ihren tierischen Kumpels und Kumpelinnen, dass ihre Hoffnung nicht umsonst ist. Und wir schließen uns ihrer ersten Priorität an und wünschen Ihnen allen Frohe Ostern!!

Ihre Monika Hahn und Ute Poerschke vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

P.S.: Wenn sie helfen möchten, das Spendenkonto des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. ist bei der Volksbank Thüringen Mitte eG IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48, BIC: GENODEF1SHL
Bei Angabe von Namen und Adresse stellen wir selbstverständlich eine steuerlich gültige Spendenquittung aus.

25.03.2024


Zwei Junikatzen wollen die Herzen von Katzenliebhabern erobern

Unsere beiden Jungkatzen – die weißgetigerte Belinda und der schwarzweiße Bernd haben sich ein großes Ziel gesetzt: Sie wollen ihre Lieblingsmenschen erobern. Dafür bitten sie um eifrige Besuche von Zweibeinern mit einem Herz für Tiere im Tierheim am Wald: „Katzenliebhaber oder Katzenliebhaberin, komm uns besuchen, lerne uns zwei neugierige und abenteuerlustige Samtpfoten kennen.“

Die beiden bringen jede Menge Charme mit und können damit auch perfekt punkten. Wir als Tierheim-Team können das nur bestätigen, die beiden haben uns doch glatt um ihre Pfote gewickelt. Gerne bleiben die zwei zusammen – sie sind aber auch bereit, den Start in den nächsten Lebensabschnitt alleine zu wagen .... aber nur, wenn sie dann in Gesellschaft einer freundlichen Bestandskatze im neuen Zuhause leben können. Alleine, ohne andere Katze möchten weder Belinda noch Bernd sein. Das ist dann doch arg langweilig.

Sie wünschen sich eine artgerechte Unterkunft bei ihrem Menschen: Kratzbaum als Aussichtspunkt, wollig-warmes Katzenbettchen zum Ausruhen nach einer ausführlichen Spieleeinheit und ein paar schicke Höhlen fürs Verstecken. Auch ein Sofaplatz wäre toll, am besten direkt bei ihrem Menschen zum Schmusen und Knuddeln. Und nach angemessener Eingewöhnung freuen sich beide über Freigang in eine naturnahe, verkehrssichere und – das wäre absolut cool – mäusereiche Umgebung.

Vermittlung erfolgt gegen Schutzgebühr.

Bernd und Belinda warten gespannt auf Ihren Anruf unter 01707375758.

Ihr Tierheim-Team vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

25.03.2024


Junges Katzen-Paar will sich seinen Lebenstraum erfüllen

Vanessa und Picasso haben in ihren kurzen Leben – beide sind erst ein gutes halbes Jahr alt – schon einiges mitgemacht. Das hat Spuren hinterlassen. Daher macht es uns glücklich, mit ihnen Zeit zu verbringen, mit ihnen zu spielen, mit ihnen zu schmusen, ihnen zuzusehen, wenn sie wieder Unfug im Kopf haben und diesen mit sichtbarer Freude in die Tat umsetzen. Vor allem Vanessa ist abenteuerlustig und erkundet wirklich alles mit riesengroßer Begeisterung. Picasso ist der etwas Ruhigere, er beobachtet erst einmal seine Freundin …. und wenn ihm das Ganze dann geheuer vorkommt, steht er ihr mit Rat & Tat mit großem Spiele-Eifer zur Seite.

Es ist allerdings wichtig, dass unsere Jungkatzen in ein "freies" Zuhause kommen. Wir vermitteln sie nicht zu Bestandskatzen, da sie beide einen leichten, chronisch wiederkehrenden Schnupfen haben. Der Schnupfen ist für Menschen völlig unbedenklich.

Damit Vanessa oder Picasso nicht allein und dann sehr einsam und unglücklich sind, werden wir sie nur gemeinsam abgeben. Unsere beiden Samtpfötchen kennen sich gut, sie sind ein eingespieltes Team. Für ihre Zukunft zu zweit brauchen sie ein geräumiges, katzengerecht eingerichtetes Zuhause. Frischluft auf einem gesicherten Balkon oder einer gesicherten Terrasse wäre wirklich gut. Ansonsten wünschen sich die beiden ein eher ruhiges und entspanntes Daheim ohne Hektik. Selbst wenn sie spielen und herumtoben wollen, sollte es möglichst immer noch ihren Wünschen gehen. Kinder in ihrer neuen Familie sollten daher schon fast erwachsen sein.

Kommen Sie ins Tierheim vorbei und verlieben sich in unser junges Paar. Terminvereinbarung zum Kennenlernen über die Telefonnummer 0170-7375758, Abgabe gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

6.3.24


Die Koffer sind gepackt - Zeit zum Umzug

Die Katzenschwestern Anna und Aurora werden jetzt im Frühjahr ein Jahr alt. Mittlerweile konnten sie die Zeit im Tierheim am Wald nutzen, um sich von den zuvor erlittenen Traumata zu erholen. Sie haben sogar begonnen, den Zweibeinern wieder zu vertrauen. Dabei ist Aurora die Mutigere, die Abenteuerlustigere. Gerne testet sie aus, was sich mit Spielzeugen so alles anstellen lässt. Und für eine Streicheleinheit kommt sie nach kürzester Zeit aus jeder Ecke hervor und freut sich über den Besuch von ihrem Zweibeiner. Anna ist da ein wenig schüchterner. Gerne versteckt sie sich hinter der robusteren Aurora.

Allerdings …. erfolgreich durch ihre Schwester getestete Pfade geht sie dann mit Begeisterung. Nur – und das finden unsere Samtpfötchen ein wenig schade: Es kommen immer wieder andere Zweibeiner. Die sind alle sehr nett, aber sie bleiben einfach nicht. Anna und Aurora wollen so gerne ihren ganz persönlichen Zweibeiner, den Katzenliebhaber, der ein Herz für unsere zwei charmanten Schwestern hat. Für diesen Menschen haben sie bereits ihre Köfferchen gepackt. Sie hoffen, er oder sie kommt bald, nimmt sie mit in ihr neues perfektes Zuhause für immer und teilt dort das Leben und die Wohnung mit ihnen.

Die beiden Katzenmädchen würden aufgrund ihrer bisherigen Lebenserfahrung sehr gerne zusammenbleiben. Sie wünschen sich eine katzengerecht eingerichtete Unterkunft mit – nach angemessener Eingewöhnungszeit – der Möglichkeit zu Freigang in sicherer und naturnaher Umgebung.

Anna und Aurora sind medizinisch grundversorgt und werden gegen Schutzgebühr vermittelt. Sie warten dringend Ihren Besuch und sind bereit, allen Katzendamencharme spielen zu lassen, um Sie zu bezaubern. Lassen Sie sie nicht zu lange warten! Gerne unter 0170-7375758 anrufen für eine Terminvereinbarung.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

6.3.24


Drei Langohren suchen ein neues Zuhause

Ende des vergangenen Jahres kamen die drei superniedlichen Zwergwidderböckchen Siri, Malu und Sandy zu uns ins Tierheim am Wald. Für uns völlig unerklärlich waren sie in einem Karton ausgesetzt worden, daher mächtig verängstigt und vor allem hungrig und durstig. Mittlerweile haben sie sich gut erholt und hoppeln vergnügt zusammen durch ihre Unterkunft.

Die drei schlappohrigen Jungs sind etwa 2021 geboren und inzwischen auch kastriert. Für sie suchen wir ganz dringend ein schönes neues Zuhause. Aktuell sollten sie gemeinsam in Wohnungshaltung mit extra viel Platz (plus noch etwas Platz dazu)

Ab Mai dürfen sie dann an das Draußen gewöhnt werden und freuen sich jetzt schon auf ihre Sommerfrische …. gut geschützt vor ihren zwei- und vierbeinigen Feinden, die die drei einfach zum Fressen gernhätten. Siri, Sandy und Malu sind bereits heute gespannt auf Rasen, die Wildkräutern und sichere & schicke Kaninchenhäusern für die Nacht. Kinder in ihrer neuen Familie sind idealerweise schon in einem Alter, in dem sie zuverlässig und mit Freude Verantwortung für den Umgang mit Kaninchen übernehmen können.

Unsere drei Schlappohren freuen sich auf Ihren Anruf unter 01707375758 für einen Termin zum Kennenlernen und gegenseitigen Beschnuppern. Wichtig: Trennen möchten wir uns eingespieltes Trio nicht.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

08.01.2024


AUFNAHMESTOPP!

Das Tierheim am Wald ist im Moment voll belegt. Deshalb ist es uns nicht möglich, von privat Hunde, Katzen oder Kleintiere aufzunehmen.

Dieser Aufnahmestopp ist gültig ab 30. März 2023 bis auf weiteres. Voraussetzung für ein Ende des Stopps ist eine Entspannung bei der Belegungszahl bei uns. Wir werden an dieser Stelle dann entsprechend kommunizieren.

Ihre Monika Hahn, Ute Poerschke und Nicole Stephan

30.03.2023


Kastrationsaktionen freilebender Katzen – ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz

Wie oft hören wir „So viele wild lebende Katzen gibt es doch gar nicht.“ oder „Mein Kater wird nicht kastriert. Es reicht, wenn die Katzen kastriert sind.“ oder „Wir können nicht alle Katzen kastrieren, sie sterben sonst aus.“ Oder „Ich brauche Katzen für meinen Hof.“. Hierzu hat der deutsche Gesetzgeber eine eindeutige Einstellung, die im Tierschutzgesetz dokumentiert ist: Laut §1 trägt der Mensch die Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf. Er hat dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Frei lebende Katzen sind Mitgeschöpfe des Menschen im Sinne des Tierschutzgesetzes. Nach §6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 dürfen Tiere kastriert werden, um eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern.

Denn es gibt auch eine andere Seite. Und hier berichtet Monika Hahn, Vorsitzende des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. von unzähligen Anrufen zu jeder Tages- und Nachtzeit: Es wurden kleine Kätzchen gesichtet, die SOFORT geholt und versorgt werden müssen. Oder: Im Umfeld des Anrufenden sind jede Menge unkastrierte Katzen. Das Problem muss behoben werden … und zwar SOFORT! In manchen Fällen wird Hilfe beim Fangen angeboten, in vielen anderen Fällen wird das Fangen und die folgende Kastration als Service des Tierschutzes verstanden, der ohne Zeitverzug und mit höchster Priorität zu erfolgen hat. Eine Erwartung, die einfach nicht schaffbar ist – hart ausgedrückt: Im Moment kommen wir uns oft wie Hol- und Bringservice mit dazwischen liegender Entsorgung vor … die vor allem nichts kosten darf und für jeden Fall sofort aktiv werden muss.

Aber was bedeutet dies nun im praktischen Leben?

In Deutschland gibt es derzeit schätzungsweise zwei Millionen „wild“ lebende Katzen. Meist sehen Sie sie nicht, ihr Zuhause sind verwilderte Grundstücke, der nahegelegene Wald, leerstehende Gebäude oder auch die alte Scheune des Nachbarn.

Diese Katzen sind keine Wildkatzen – es sind Abkömmlinge domestizierter Katzen, die ursprünglich aus einem Privathaushalt stammen. Ihre Vorfahren waren nicht kastriert und haben sich über die Zeit unkontrolliert vermehrt. Aber dennoch hat die Domestikation die Katzen geprägt: Sie sind auf ein Zusammenleben mit dem Menschen angewiesen. Auf sich ganz allein gestellt sind sie nicht gut in der Lage, sich komplett selbst zu versorgen. Die Folge: Viele der Tiere leiden an Unterernährung, haben schwere Infektionskrankheiten und Parasitenbefall. Verletzungen werden nicht behandelt und können zu lebenslänglichen Einschränkungen oder im schlimmsten Fall zu einem qualvollen Tod führen. Um sich zu ernähren entnehmen sie der Natur die Beutetiere, die sie erwischen. Das kann für den Naturschutz kontraproduktiv sein.

Katzen können mehrfach pro Jahr Nachwuchs bekommen und ein Wurf kann leicht aus sechs und mehr Kätzchen bestehen. Die Krankheiten der freilebenden Katzen übertragen sich auf an sich gut aufgehobene und bei ihrer Menschenfamilie lebende Hauskatzen. Und damit geht es der gesamten Katzenpopulation im Land gesundheitlich mit der Zeit immer schlechter. Aus ihrer Arbeit im Tierschutz weiß Ute Poerschke, Zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins, dass Tierfreunde und Tierfreundinnen ihre Hauskatzen oftmals innig lieben und dann mit ihren Samtpfoten leiden, wenn sie krank sind oder durch eine eingeschleppte Krankheit sogar sterben.

Viele der „wild“ lebenden Katzen bleiben ihr Leben lang sehr scheu und gewöhnen sich nicht an den Menschen. Dann gibt es nur die Möglichkeit, den Tieren ihr Leben zu erleichtern, ihr Leben wirklich lebenswert zu machen. Dafür werden frei lebende Katzen an Futterstellen betreut. Dort besteht die Möglichkeit, die Fellnasen einzufangen, medizinisch zu versorgen und zu kastrieren. Abschließend werden sie mit einem Chip gekennzeichnet und in ihrem angestammten Revier wieder freigelassen. Auf diese Weise vermehren sie sich nicht immer weiter, haben die Chance regelmäßig gesundes Futter zu bekommen und ihr Gesundheitszustand kann überwacht werden.

An dieser Stelle brauchen wir die Hilfe ALLER im Landkreis Hildburghausen. Andernfalls wird das Problem einer kranken und unkontrolliert wachsenden Population frei lebender Katzen über die Jahre immer größer und nicht mehr beherrschbar. Monika Hahn hat daher einige sehr dringende Bitten:

  1. Wenn in Ihrem Umfeld frei lebende Katzen sind: Richten Sie in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Südthüringen e.V. eine Futterstelle ein, überwachen die dort fressenden Tiere und versorgen sie artgerecht und zuverlässig.
  2. Melden Sie dem Tierschutzverein bei Kastrationsaktionen frei lebende Katzen und helfen Sie dann bei der folgenden Kastrationsaktion mit. Das Einfangen für die medizinische Versorgung wird ohne ihre Hilfe schwierig sein. Bei den aktuell vielen Anfragen ist vor allem die Wartezeit sehr lang. Für das Fangen ist es wichtig, dass jemand über mehrere Stunden, teilweise an einigen Tagen vor Ort ist. Das können wir aufgrund der aktuellen Arbeitsfülle einfach nicht mehr leisten.
  3. Entlasten Sie das Tierheim – aktuell komplett überbelegt mit Katzen mit dem Angebot einer Pflegestelle für Kätzchen, die wild geboren wurden und von ihrer Mutter nicht versorgt werden können.
  4. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre eigenen Katzen kastriert, mit einem Chip gekennzeichnet und in einem der deutschen Tierregister (Findefix oder Tasso) eintragen sind.

Mehr Informationen zu diesem wichtigen Thema des Tierschutzes bekommen Sie beim Tierschutzverein Südthüringen, z.B. auf der Vereinswebsite www.tsv-suedthueringen.de  oder der Facebook- oder Instagram-Präsenz. Dort finden Sie auch viele Details zu den anderen Themen, die der Verein im Rahmen seiner Arbeit und mit dem Betrieb des Tierheims am Wald in Hildburghausen adressiert.

Bildinformation:
Kater Sammy, direkt nach seiner Kastration und drei Monate später; beide Fotos sind an seiner Futterstelle entstanden, die er heute noch regelmäßig besucht.

27.10.23


Zwei elegante Jungkater suchen ein katzenerfahrenes Zuhause

Unglaublich, da hat sie ihre Mutter doch so einfach verlassen. Katzenmama Andrea hat sich einen neuen Freund (kastriert) gesucht und ist umgezogen. Und ihre beiden Söhne – ja, die hat sie zurückgelassen. Sie sind jetzt mutterlos und fragen sich, wie geht es mit ihnen weiter?

Unsere beiden samtpfotigen Strolche Carlo und Cilian sind aus dem "Kätzchen-Alter" heraus. Im kommenden Frühjahr werden sie ein Jahr alt. Abenteuerlustig durchstöbern sie ihr kleines Revier im Tierheim am Wald .... und wünschen sich viel, viel mehr Platz. Sie wünschen sich ein wunderbar katzengerechtes Zuhause mit schickem Kratzbaum, einem warmen Platz auf dem Sofa bei ihrer netten Zweibeinerfamilie und mit gut gefüllten Futternäpfen. Ganz besonders wünschen sie sich ein tierliebes Herz, das Zeit hat, um sich mit ihnen zu beschäftigen. In ihrem Fall ist das wirklich wichtig, denn die beiden Jungkater sind etwas schüchtern. Kennenlernen braucht ein wenig Zeit und Geduld. Doch dieser Zeitaufwand, diese Geduld wird belohnt, denn mit ihnen bekannten Menschen sind die beiden verschmust und außergewöhnlich spielfreudig.

Nach angemessener Eingewöhnungszeit brauchen Carlo und Cilian unbedingt Freigang in eine verkehrssichere und naturnahe Umgebung. Gerne bleiben unsere Jungs zusammen – sie sind aber auch bereit, den Start in den nächsten Lebensabschnitt alleine zu wagen .... aber nur, wenn sie dann in Gesellschaft einer freundlichen Bestandskatze im neuen Zuhause leben können. Alleine, ohne andere Katze möchte weder Carlo noch Cilian sein. Kinder im Haushalt sind idealerweise schon etwas älter – ab etwa 6-10 Jahren funktioniert das Zusammenleben von ihnen mit unseren beiden kleinen Rabauken wahrscheinlich gut. Carlo und Cilian werden gegen Schutzgebühr vermittelt, die medizinische Grundversorgung ist abgeschlossen.

Die beiden freuen sich über Ihren Anruf für ein Kater-Date unter 01707375758.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V.

10.03.2024


Herzlichen Glückwunsch, Hennessy

Du hast es geschafft! Es war viel Arbeit – vor allem für dich! Aber die ganze Arbeit und auch der finanzielle Aufwand hat sich ausgezahlt, der Wesenstest ist erfolgreich bestanden. Der nächste Lebensabschnitt kann jetzt beginnen! Hennessy ist ein wirklich toller Hund und hat es verdient, dass wir ihm so viel Zeit und Geduld geschenkt haben. Hennessy hat es verdient, jetzt in sein perfektes Leben durchzustarten.

Alle vom Tierheim-Team freuen sich heute mit Hennessy! Aber wir sind auch ein wenig nachdenklich. Das alles hätte nie passieren müssen, die Arbeit der letzten 13 Monate wäre nicht nötig gewesen, wenn ....

  • Hennessy schon in Welpentagen ein gutes Herrchen oder Frauchen gefunden hätte
  • Hennessy stets artgerecht gehalten worden wäre
  • Hennessy nicht einfach im Stich gelassen worden wäre

Ok, das können wir nicht mehr ändern. Aber wir sind stolz auf unseren Hennessy und was er geschafft hat! Und wir können dafür sorgen, dass er eine schöne Zukunft hat! Hennessy, ein Schäferhund-Kangal-Mix – geboren in 9/2021 – sucht ab sofort seinen Vertrauensmenschen: ein Mensch mit sehr viel Hundeerfahrung und idealerweise einen Sachkundenachweis mitbringt.

Aufgrund dem Herdenschutzhund Kangal in seinem Stammbaum hat Hennessy einen sehr starken Beschützerinstinkt. Er ist stark auf seinen Menschen fixiert, mit denen er leben und sich beschäftigen mag. Fremde sieht er schnell als Bedrohung für seinen Familie an und will dann seine Familie auch verteidigen. Kleintiere, andere Hunde, Kinder – das alles mag er nicht besonders gerne. Er muss beschäftigt und ausgelastet werden. Dabei genießt er intensiven Sport und Kopfarbeit. Testet ihn – es bereitet riesige Freude, mit ihm zu arbeiten!

20.08.2023


Ein Findling sucht ein neues Zuhause

Ein wunderschöner Hund ist seit einiger Zeit im Tierheim am Wald. Und ganz offensichtlich wird er von niemandem vermisst. Daher suchen wir jetzt ein neues Zuhause für ihn:

Ilvi ist eine sichtbar ältere Schäferhunddame, ca. 9-10 Jahre, die die alterstypischen Wehwehchen hat. Insgesamt ist sie aber in einem für dieses Alter ordentlichen Gesundheitszustand. Ilvi ist eine freundliche und ruhige Hündin. Es ist erkennbar, dass sie in jungen Jahren artgerecht ausgebildet wurde und diese Kenntnisse immer noch gut einzusetzen weiß. Mit anderen Hunden und auch mit Katzen hat sie keine merkbaren Probleme.

Ilvi geht gerne spazieren – nicht zu weite Strecken aber dafür öfter – und findet auch viel Gefallen an entspannter Kopf- und Spielarbeit im Parcour oder beim Apportieren. Ihre neue Familie muss wissen, dass sie Menschen liebt und gerne mit ihnen zusammen ist. Lange allein sein – das findet sie nicht unbedingt so gut.

Um ihrem Menschen nahe zu bleiben fährt sie daher auch gerne im Auto mit. Ein ruhiges Zuhause mit einem bequemen Platz am – oder auch auf dem – Sofa mit intensiven Kuscheleinheiten würde ihr hervorragend gefallen.

Er freut sich auf viele und sehr zeitnahe Besuche zum Kennenlernen im Tierheim am Wald.
Wir bitten um Anruf unter 01707375758 für eine Terminvereinbarung.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

20.05.2023


Lucky hat einen Traum

Tierheimhunde haben eine Vorgeschichte, oftmals eine sehr traurige. Daher benötigen sie in ihrem neuen Zuhause Geduld, Liebe und Hundeerfahrung. Sie brauchen Familienanschluss und die eine Vertrauensperson. Damit das gut funktioniert, stellen wir unsere Hunde mit etwas mehr Detail vor, damit es keine unerwarteten Überraschungen oder nicht erfüllte Erwartungen gibt. Heute suchen wir für einen wunderbaren Hund im besten Alter nach einem perfekten Platz für den Rest seines Lebens.

Lucky ist eine herrliche Mischung aus Dogge und Schäferhund – ein großer Hund. Er ist gechipped, geimpft und nicht kastriert. Aufgrund der früheren schlechten Haltung hat er eine verkürzte Muskulatur in der Hinterhand. Daher ist für ihn konsequentes Training zum Muskelaufbau mit leichter Gewichtszunahme notwendig.

Lucky ist im besten Mannesalter von ca. zehn Jahren und sollte daher körperlich nicht überlastet werden. Für ihn eignen sich häufige, kürzere und gemütliche Spaziergänge.

Bei anderen Hunden reagiert Lucky gerne unwirsch. Deswegen ist er als Zweithund nicht gut geeignet. In jedem Fall braucht er eine sehr erfahrene Hand, da er hinsichtlich Kommandos und Laufen an der Leine noch im Training ist.

Er ist nicht geeignet für Kinder, Katzen oder Kleintiere als Familienmitglieder. Es ist wichtig zu verstehen, dass er aufgrund der früheren Haltung sehr futterfixiert ist. Auch beim Schmusen ist er noch ziemlich unerfahren und zurückhaltend. Streicheln durch eine vertraute Person jedoch akzeptiert er und genießt es. Sein Sport ist das Apportieren – dafür kann er sich richtig begeistern.

Wir vermitteln in keinem Fall in Zwingerhaltung. Bitte bringen Sie zum Kennenlernen ausreichend Zeit mit, durchdenken Sie vorher alle Konsequenzen Ihrer Entscheidung. Hunde können durch Rückgaben aus Vermittlungen mindestens enttäuscht, oftmals auch traumatisiert werden. Aber wenn Ihr Herz für Lucky schlägt, freut er sich auf Ihren Anruf im Tierheim am Wald unter 0170-7375758.

Abgabe erfolgt gegen Schutzgebühr.

Ihre Ute Poerschke und Nicole Stephan

15.03.2023


Zuhause gesucht für Mogli

Der kleine Hund Mogli kam völlig verwahrlost zu uns ins Tierheim am Wald in Hildburghausen – ungepflegt, ungeliebt, unsozial. Er hatte wahrlich kein schönes Hundeleben. Und man kann es ihm nicht verdenken – er wollte von uns Menschen rein gar nichts wissen. Nach einiger Zeit lernte er jedoch unsere Vorzüge kennen – regelmäßiges Futter, Zuwendung und Beschäftigung, und wenn nötig, auch einfach Ruhe und Geborgenheit.

Er lernte die Abläufe im Tierheim und seine Betreuer kennen und lieben. Erst im gesicherten Auslauf ungebunden spielen; dann sind aber die Spaziergänge seine absoluten Höhepunkte geworden. Diese liebt er über alles. Mit einem kleinen Trick lässt er sich auch gut anleinen. Seinen Futternapf kann man ihm inzwischen gerne hinstellen und geleert auch wieder wegnehmen.

Mogli hat sehr gute Fortschritte gemacht, kommt im Freien sogar zu seinen Pflegern und hüpft auch auf den Schoß, aber NEIN – er mag noch nicht angefasst werden. Das sollte man unbedingt auch respektieren. Damit Mogli sich weiter entwickeln und Vertrauen fassen kann, suchen wir für ihn ein Zuhause, wo er genau so sein darf wie er ist und immer weiter Vertrauen fassen kann und sich vor allem sicher fühlt.

Er ist kein Kuschel- und Schmusehund, möchte aber durchaus die Nähe eines vertrauten Menschen. Er möchte ausgiebig spazieren gehen und die Welt erkunden, die ihm so lange vorenthalten wurde.
Unser Mogli ist eine besondere Persönlichkeit, die uns sehr ans Herz gewachsen ist – und braucht besondere Menschen wie Sie. Hundeerfahren, verständnisvoll für dieses kleine Wesen, ruhiges Zuhause.
Mogli ist 2016 vermutlich geboren worden, ist nicht kastriert. Wir würden ihn ungern in eine Mietswohnung geben, da er streßbedingt dann viel bellen würde.

Wir bitten das bei Ihren Überlegungen zu berücksichtigen. Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann erwarten wir gern Ihre Anrufe zu einem Besuchstermin unter 0170/7375758.

Bis dahin wünschen wir ihnen alles Liebe

Ihre Monika Hahn, Rita Diegler und Nicole Stephan vom Tierschutzverein Südthüringen e.V. und dem Tierheim am Wald

29.01.2023


Liebe Tierschützer und Tierschützerinnen,

wir hoffen es geht euch gut und ihr könnt mit ganzer Kraft in den nun endlich nahenden Frühling starten.
Das Team der ariane-film gmbh hat ein Anliegen bzw. Frage an euch.

Am 03.05. startete in der ARD-Mediathek eine von unserem ariane-film Team produzierte neue Tierschutzsendung. Sie vereint unter dem Titel #TeamTierheim alle am Tierschutz Beteiligten, vom Tierpfleger über die Adoptanten, Hundetrainer, Futter/Geldspender, Ehrenamtlern, bis hin zu den engagierten prominenten Persönlichkeiten. Station haben wir für die erste Staffel im Tierheim Burg gemacht. Die Stationen sollen sich zukünftig (wie man es auch von anderen Doku Soaps kennt) abwechseln und die Vielfalt von kleineren Projekten bis hin zu großen Tierheimen darstellen.

Aber davor steht erst einmal der Erfolg der ersten Staffel…
Und für DEN benötigen wir EUREN Support. Wir MÜSSEN es schaffen, im Angebot der Online-Medienwelt wahrgenommen zu werden. Könnt ihr uns beim TEILEN auf Socialmedia unterstützen?

Link zur Mediathek: http://bitly.ws/DUqm

Fotoquelle: © KIRSTEN NIJHOF/MDR | Facebook - tierisch tierisch
Fotoquelle: © KIRSTEN NIJHOF/MDR | Facebook - tierisch tierisch | Uta Bresan

"tierisch tierisch" berichtet in der Sendung zum Start von #TeamTierheim, seid gespannt.
Auch das MDR-Nachmittagsprogramm und der Rundfunk haben Clips und Beiträge vorbereitet.

Wir danken euch und hoffen, dem Tierschutzgedanken wieder ein Stück mehr Aufmerksamkeit zukommen zulassen.

Tierische Grüße
Denise Járnovics (und alle Tierisch Mitstreiter)


Gesellschaft für Film- und Fernsehproduktion

www.ariane-film.de

06.05.2023


Liebe Mitglieder des Tierschutzvereins Südthüringen e.V., liebe Tierfreunde im Landkreis Hildburghausen, in Südthüringen und darüber hinaus,

dem Vorstand des Tierschutzvereins Südthüringen e.V. ist es zum Jahrewechsel 2022/23 ein sehr großes Bedürfnis, Ihnen allen zu danken für die Aktivitäten und Unterstützungen zugunsten unseres Vereins und des Tierheims am Wald in Hildburghausen.

Zwar hat uns das Jahr 2022 wieder ein fast coronafreies Leben ermöglicht, doch die vielfachen Veränderungen in unserem Alltagsleben haben wieder andere Probleme – große wie kleine – hervorgerufen. Ein jeder Bürger mußte sehen, wie er mit den gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten zurechtkam. Uns hat es genauso getroffen, doch umso mehr waren wir von der Welle der Hilfsbereitschaft tierlieber Menschen angetan.

Besonders arg traf es uns im Sommer, als der Brunnen versiegte. Hier zeigte es sich, daß sehr vielen Menschen das Tierheim am Herzen lag, die Wasserspenden von Vereinen, Bürgern, Ärzten, staatlichen Stellen, Betrieben und Kommunen haben uns äußerst positiv überrascht. Dafür einen herzlichen Dank.

Wir konnten mit dieser Hilfe den gewohnten Tierheimbetrieb mit den gewohnten Hygienemaßnahmen aufrechterhalten, denn die im Jahr 2022 aufgenommenen Tiere haben viel Pflege gebraucht. 178 Lebewesen fanden hier Zuflucht, davon 130 Fundtiere, 18 Sicherungsverwahrungen und 30 Abgabetiere. Ein Großteil konnte sehr gut an verantwortungsvolle Tierhalter vermittelt werden, Auch der am Carport ausgesetzte Kater – die Halterin wurde durch die Polizei ermittelt – sowie die schwarze entsorgte Katze am Tierheim haben ein sehr gutes Zuhause nach ihren sehr aufwändigen Behandlungen in der Tierklinik Nürnberg und Lautertal erhalten. Die OPs sind auch dank der hierzu eingegangenen Spenden so gut verlaufen, daß die Tiere jetzt wieder ein normales Katzenleben genießen können und Bäume erklimmen wieder möglich ist.

Großes Glück hatte auch die Schäferhündin Nanni, welche seit 1. Juli 2020 bei uns war. Durch die Sendung „Tierisch-tierisch“ haben sich sehr liebe Menschen bereit erklärt, dieser Hündin ein dauerhaftes Zuhause zu bieten. Die Zuschauer dieser Sendung können sich höchstwahrscheinlich im Januar 2023 davon überzeugen, wie es ihr jetzt geht.

Allen Tierbesitzern sagen wir hier „danke für die Aufnahme einer unserer Fellnasen“.

Viel haben wir im zu Ende gehenden Jahr auch tierschutzmäßig erreicht. Mit Kastrationsaktionen im Landkreis sind ca. 100 Katzen kastriert worden, Unser Schwerpunkt lag diesmal im Heldburger Unterland, wo große Populationen ärztlich behandelt wurden und von dort kein Katzennachwuchs mehr zu erwarten ist. Hier weisen wir auf die Kastrationspflicht hin, welche durch die Stadt Heldburg erlassen wurde und jede freilaufende Katze betrifft. Bitte denken Sie als Katzenbesitzer daran, diesen kleinen Eingriff durch einen der Tierärzte im Landkreis durchführen zu lassen. diese kleine OP hilft, Tierleid, wild aufwachsende Katzen zu verhindern und somit Tierheime mit scheuen Tieren zu entlasten.

Weiter haben wir doch relativ viele Vorfälle an das Veterinäramt wegen nicht artgemäßer Haltung von Tieren geben müssen. Hier ein Hinweis an Hundehalter:

Ketten-, Anbindehaltung von Hunden ist verboten. Bitte achten Sie vermehrt auf diese Haltungsform, um schneller dem Tierleid ein Ende bereiten zu können. Scheuen Sie sich nicht, uns Hinweise hierzu zu geben.

Zum Schluss noch das Allerwichtigste: Dieses außergewöhnliche Jahr hätte der Tierschutzverein Südthüringen e.V., mit seinem seit 8 Jahren bestehenden Tierheim nicht bewältigen können ohne seine Mitglieder, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern. Ihnen allen ein ganz besonderes Dankeschön, ebenso den Kommunen, der Presse, der Polizei, hier vor allem der PI Hildburghausen, dem Team des Veterinäramtes Hildburghausen und ganz besonders allen Tierärztinnen und Tierärzten, die unsere Tiere immer liebevoll und gut versorgen. Auch den Baufirmen und ehrenamtlichen Helfern, welche uns bei unseren Bauvorhaben im Tierheim so tatkräftig unterstützt haben, gilt unser Dank. Und einen ganz herzlichen Gruß senden wir an unseren Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund e.V. und an unseren Landesverband Thüringen e.V. für die tatkräftige und fundierte Unterstützung unserer Arbeit.

Ihnen allen und Ihren vierbeinigen sowie gefiederten Freunden einen ruhigen Jahresbeginn 2023 – gehen wir es gemeinsam an, Tierleid zu verhindern, Tierquäler zu entlarven und den zu uns kommenden Tieren ein gutes Zuhause zu vermitteln.

Bleiben Sie gesund – und wir sehen uns ab 2. Januar 2023 – vielleicht im Tierheim am Wald.

Ihre Monika Hahn, Ute Poerschke und Nicole Stephan

03.01.2023


Das Tierheim am Wald hat eine Wunschliste bei amazon

Falls Sie den Tierschutzverein Südthüringen e.V. mit dem Tierheim am Wald einfach bei amazon unterstützen möchten inden Sie uns eine Futterspende oder Ähnliches zukommen lassen möchten, können Sie hier unsere Wunschliste einsehen:

https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/OZ355KQW88NS?ref_=wl_share

Gerne können Sie dort einen, oder auch mehrere Artikel auswählen und uns diese zukommen lassen.
Die Tiere und das Team vom Tierheim am Wald danken es Ihnen sehr.

01.10.2022


Liebe Tierfreunde aus nah und fern,
unser kleines, aber feines Tierheim am Wald
in Hildburghausen in der Wiedersbacher Straße 44
bietet in Not geratenen Tieren nicht nur Obdach,
kranken und alten Tieren oftmals auch einen Gnadenplatz.

Unsere Bankverbindung lautet:   IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48   |   BIC: GENODEF1SHL

Aufgrund der derzeitigen Kostenexplosion eine fast unmögliche Aufgabe.

Bitte vergesst in diesen für uns alle sehr schwierigen Zeiten diese Tiere nicht!
Wir schaffen es nicht ohne Eure Hilfe.
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Unter 0170/7375758 kann man sich gern informieren.


Telefonnummer der Rufbereitschaft des Tierschutzvereins Südthüringen e.V.:

0170/7375758

Diese Telefonnummer ist von 9:00 bis 20:00 Uhr täglich besetzt.

In dringenden Fällen außerhalb dieser Rufzeiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Polizeidirektion: 03685/778-0

Gerne können Sie uns auch per Email erreichen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Das Tierheim ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0151/59127424



Tierschutzvereine in Thüringen stehen erneut vor großen Herausforderungen

Nach der Coronakrise, gestiegenen Tierarzt- und Energiekosten, bereiten gekürzte Fördermittel Tierschützern in Thüringen große Sorgen.

Durch den Freistaat Thüringen werden jährlich Fördergelder für investive und nicht investive Maßnahmen im Tierschutz gewährt. Für das Jahr 2023 wurden 1.000.000 Euro für den investiven Tierschutz und 150.000 Euro für den nicht investiven Tierschutz bereitgestellt. Abgerufen werden können diese Gelder von gemeinnützigen Tierschutz- und Tierheimvereinen und von Gemeinden und Landkreisen.

Gefördert werden investiv Neu-, Erweiterungs-, Um- und Ausbauten sowie deren Instandhaltung, Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Situation, der Erwerb von geeigneten Fahrzeugen zum Transport von Tieren sowie notwendiger Geräte, Einrichtungen und Anlagen für die Bewirtschaftung und den Betrieb einer Einrichtung. Bei jeder Förderung müssen die Antragsteller ca. 30% des Projektes in Eigenleistung erbringen. Hier sind die Tierschutzvereine auf Spenden angewiesen.

Für die Kastration und Kennzeichnung freilebender Katzen, sowie für die notwendige tierärztliche Behandlung und die Anschaffung von Hilfsmitteln für Kastrationsaktionen gewährt das Land nicht investive Mittel.  Ca. 30 Tierschutzvereine beantragen in Thüringen nicht investive Mittel zu Förderungen des Tierschutzes.  Bedauerlicherweise wurden durch die ebenfalls antragsberechtigten Landratsämter und Kommunen bisher kaum Kastrationsaktionen umgesetzt.

In den letzten Tagen erhielten die Tierschutzvereine ihre Zuwendungsbescheide für die Kastrationen und mit ihnen kam der Schock. Die beantragten Fördermittel wurden pro Verein um ca. 40 % gekürzt. Somit können nur noch knapp über die Hälfte die geplanten Kastrationen umgesetzt werden. Durch die Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sind die Kosten hierfür enorm gestiegen, für manche Tierschutzvereine haben sie sich sogar verdoppelt. Somit sieht die Prognose für die Kastration von freilebenden Katzen 2023 düster aus! So können u. U.  nur ca. 25% der notwendigen Kastrationen erfolgen. Das wäre für das bereits jahrelange Engagement vieler Tierschutzvereine hinsichtlich der Einschränkung des Katzenelends von freilebenden Katzen ein herber Rückschlag. Vermerkten doch in diesem Bereich aktive Vereine in den letzten Jahren eine deutlich verringerte Aufnahme von schwerkranken Jungkatzen aus ihrem Gebiet.

Die drastische Kürzung ist wahrscheinlich auf mehr antragstellende Vereine mit jeweils höheren Summen zurückzuführen. Die Bezuschussung erfolgt erst nach beschlossenem Landeshaushalt, in diesem Jahr im Monat April. Für viele Katzen ist die Kastration im April leider schon zu spät, da sie bereits gedeckt wurden. In Sicht auf den effektiven Tierschutz müssten die Bewilligungsbescheide aber spätestens im Februar jeden Jahres die Antragssteller erreichen.

Das Einschränken des noch immer herrschenden Katzenelends von verwilderten Hauskatzen ist für die Tierschutzvereine eine Herzensangelegenheit mit höchster Priorität. Sie bewältigen entsprechende Maßnahmen freiwillig und ehrenamtlich, denn Tierschutzvereine sind nicht verpflichtet, hinsichtlich Kastrationen von freilebenden Katzen aktiv zu werden, sie stellen sich hier wie so oft auch der Frage: 'Wer, wenn nicht die Tierschutzvereine?'. Jede freilebende Hauskatze ist einst auf verantwortungslose Tierbesitzer zurückzuführen, die ihren nicht kastrierten Katzen Freigang gewähren oder gar Tiere aussetzen. Mit jeder Generation auf der Straße verwildern diese Tiere mehr, so daß eine Aufnahme im Tierheim bzw. eine Vermittlung für diese Tiere nicht möglich bzw. mit großem Leid verbunden wäre.

Im Sinne des Tierschutzes müssen diese Tiere kastriert, gekennzeichnet - wenn nötig zusätzlich tierärztlich behandelt werden, um anschließend an kontrollierten Futterplätzen versorgt zu werden.

Eine landesweite Katzenschutzverordnung mit der Vorgabe der Kastration in Umsetzung und Kontrolle auf behördliche Anordnung ist laut des Landestierschutzverbandes Thüringen der sinnvollste Weg, das Katzenelend kontinuierlich einzudämmen. "Die Tierschutzvereine in Thüringen dürfen keine Bittsteller sein, sie alle übernehmen wichtige öffentliche Aufgaben und werden noch immer nicht angemessen finanziell entlastet.", so Kevin Schmidt, Vorsitzender Landestierschutzverbandes Thüringen e.V. Schmidt weiter: "Der Tierschutz in Thüringen ist in den letzten Jahren auf einem guten Weg. Für die bereit gestellten Fördermittel sind wir dankbar. Auch wenn diese noch nicht ausreichend sind, stellen sie doch eine Entlastung dar. Wir dürfen weder hinsichtlich der Katzenkastration noch in anderen Bereichen des Tierschutzes rückwärtsgehen!"

Kevin Schmidt hofft auf eine Aufstockung der nicht investiven Fördermittel der Tierschutzvereine.

Deutscher Tierschutzbund – Landestierschutzverband Thüringen e.V.
Katharina Funk - Öffentlichkeitsarbeit
Landesgeschäftsstelle
August-Bebel-Platz 27
D-99734 Nordhausen


Tierheime Helfen. Helft Tierheimen!

Der Deutsche Tierschutzbund informiert mit seiner Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ (www.tierheime-helfen.de) über die wertvolle Arbeit der Tierheime und aktuell auch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tierheime.
Tierfreunde, die das Tierheim am Wald unterstützen möchten, können auf folgendes Spendenkonto spenden: Volksbank Thüringen Mitte eG, IBAN: DE51 8409 4814 5505 5108 48, BIC: GENODEF1SHL.


Und wer ein gutes und sicheres „Zuhause-für-immer“ bieten kann ist herzlich eingeladen, unsere niedlichen Fellnasen nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0170/7375758 zu besuchen und sich in ein oder – noch besser – zwei neue Hausgenossen zu verlieben.

Ute Poerschke
Zweite Vorsitzende Tierschutzverein Südthüringen e.V.

im April 2023



#RegistrierDeinTier

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.

© Deutscher Tierschutzbund

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.

Mit der heute startenden Kampagne #RegistrierDeinTier appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Tierhalter, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Jedes Jahr verschwinden tausende Katzen und Hunde spurlos. Selbst wenn sie von Tierfreunden gefunden und im Tierheim abgegeben werden, ist es ohne Kennzeichnung und Registrierung schwierig, den Halter ausfindig zu machen. Neben den Haltern sehen die Tierschützer aber auch die Politik in der Verantwortung und fordern eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht. Alle Informationen zur Kampagne finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.

„Lassen Sie Ihr Haustier kennzeichnen und registrieren, damit es nicht einfach verschwindet, sondern im Fall der Fälle identifiziert werden und nach Hause zurückkehren kann“, appelliert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Neben den Tierhaltern ist aber auch die Politik gefragt, unsere Haustiere besser zu schützen – wir fordern daher mit einer Petition eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.“

Jeder Zweite hat sein Tier schon mal vermisst
Knapp die Hälfte aller Haustierbesitzer berichtet davon, dass ihr Tier schon mal weggelaufen oder länger nicht nach Hause gekommen ist*. Jeder kennt die Angst, wenn der Hund sich losreißt und verschwunden bleibt oder die Katze nicht zur gewohnten Zeit nach Hause kommt. Insbesondere Besitzer von Katzen, dem beliebtesten Haustier der Deutschen, kennen dieses Problem. Bei den Vermisstmeldungen, die bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, eingehen, handelt es sich bei 88 Prozent um vermisste Katzen. „Es kommt vor, dass neugierige Katzen in Kleintransporter oder andere Fahrzeuge springen und so unbemerkt kilometerweit transportiert werden“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Manche gehen auch nur auf „Wanderschaft“ und finden nicht mehr nach Hause. Insbesondere wenn die Katze an einem weiter entfernten Ort aufgegriffen ist, ist eine Zuordnung zum Besitzer kaum noch möglich. Kennzeichnung und Registrierung sind hier die einzige Chance.“

Registrierung wird oft vergessen
Während die Kennzeichnung des Tieres mittels eines Transponders, der vom Tierarzt gesetzt wird, oftmals noch vorgenommen wird, vergessen viele Tierhalter die Registrierung. Ohne Registrierung lässt sich die auf dem Transponder gespeicherte 15-stellige Nummer jedoch keinem Besitzer zuordnen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt die kostenfreie Registrierung bei FINDEFIX. Das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes besteht seit über 35 Jahren und ist eng vernetzt mit den mehr als 740 dem Verband angeschlossenen Tierschutzvereinen und deren rund 550 Tierheimen.

* Quelle: Umfrage des Bonner Marktforschungsanbieters OmniQuest im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes (2018)


Keine Angst vor Stadttauben


© Deutscher Tierschutzbund | Lasst uns zusammen neue Wege gehen.

Tauben werden oft als „Ratten der Lüfte“ bezeichnet. Viele Menschen mögen sie nicht besonders und fürchten sich vor Infektionen. Auch sind die Tiere in Städten meist nicht erwünscht, da sie Gebäude und Plätze verunreinigen.

Von der Taube sagt man, dass man sie liebt oder hasst. Doch Hass hat die Taube nicht verdient: Sie ist ein sehr liebenswertes und intelligentes Tier, steht für Liebe und Frieden und ist treu. Auch wenn man sie nicht liebt, hat sie doch von jedem eines verdient: Respekt.

Woher kommen die Stadttauben?

Sie sind Nachkommen entflogener Haustauben. Ursprünglich stammen sie von der Felsentaube ab. Diese holte der Mensch einst selbst in die Städte, um sie aus verschiedenen Gründen zu züchten. Doch nun lassen wir sie im Stich, vertreiben sie mit Netzen, Spikes – Spitzen auf Simsen und Dächern, Abwehrgelen oder -pasten, vergiften und treten sie und beschimpfen sie als Krankheitsüberträger. Doch das muss nicht sein!

Sie können helfen!

Es ist ganz einfach: Akzeptieren Sie die Taube als Ihren städtischen Mitbewohner. Sie müssen sie nicht lieben, doch behandeln Sie Tauben mit Respekt.

Tipps für ein harmonisches Zusammenleben mit Tauben

  • Keine Angst vor Krankheiten. Die gesundheitliche Gefährdung durch Tauben ist nicht größer als die durch andere Zier- und Wildvögel oder Haustiere.
  • Bitte nicht unkontrolliert füttern. Dem Zufutter fehlen oft wichtige Nährstoffe und auch die unregelmäßige Fütterung birgt Probleme für die Tiere.
  • Tauben kennenlernen und respektieren. Tauben stehen für Liebe und Frieden. Sie sind treue Tiere und bleiben ein ganzes Leben lang mit ihrem Partner zusammen. Sie sind sehr intelligent und können sogar menschliche Gesichter wiedererkennen.
  • Nicht quälen oder ärgern. Niemand wird gerne getreten oder verscheucht. Das Leben der Tauben in der Stadt ist schon schwierig genug. Wir sollten es ihnen nicht noch schwerer machen.

Wenn Sie darüber hinaus noch mehr tun möchten:
Sprechen Sie Ihre Stadt auf eine tierschutzgerechte Lösung an: Taubenhäuser und -türme helfen dabei, den Bestand der Tauben tiergerecht zu regulieren. So können sie artgerecht gefüttert und ihre Gesundheit kontrolliert werden. Die Tiere können in Ruhe nisten und ihre Eier durch Attrappen ausgetauscht werden. Dadurch ensteht ein kleinerer, gesunder Stadttaubenbestand.

Wir fordern

Wir appellieren an jeden, die Tauben zu respektieren und nicht zu quälen oder zu treten. Von betroffenen Städten und Gemeinden fordern wir, dass sie die bereits erprobten tierschutzgerechten Maßnahmen ergreifen, um Mensch und Tier ein friedliches Miteinander gewährleisten zu können. Nur durch artgerecht geführte Taubenhäuser können mittelfristig eine Reduktion der Taubenbestände und eine Minderung des Tierleids erreicht werden.


FINDEFIX: Haustierregister des Deutschen Tierschutzbunde

Das „Deutsche Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes“ heißt ab sofort „FINDEFIX“. Auf der neuen Webseite können Halter ihre Tiere registrieren, vermisst melden oder nach vermissten Tieren in der eigenen Umgebung suchen.

Das Haustierregister präsentiert sich aber nicht nur unter einem neuen Namen, sondern bietet auch einen optimierten und erweiterten Service – und zwar nach wie vor kostenfrei. Seit mehr als 35 Jahren hilft der Deutsche Tierschutzbund mit diesem Service bei der Rückvermittlung von Haustieren. Damit ist FINDEFIX das älteste Angebot dieser Art in Deutschland und das einzige Register, das von einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation geführt wird.

Ab sofort noch schnellere und einfachere Registrierung

„Unser Ziel war es, Tierhaltern, Tierärzten und Tierheimen eine noch schnellere und einfachere Registrierung zu ermöglichen, damit möglichst viele Tiere erfasst und im Fall der Fälle zurück nach Hause vermittelt werden können“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters beim Deutschen Tierschutzbund. „In enger Rücksprache mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen und Tierheimen haben wir das Haustierregister überarbeitet – so entstand FINDEFIX, mit einem moderneren Auftritt und neuen nutzerfreundlichen Funktionen.“

Komplett neue Funktionen wie z. B. Online-Umkreissuche für vermisste Tiere

Die Online-Registrierung ist Dank eines neu gestalteten Formulars nun noch übersichtlicher und unkomplizierter. Tierhalter, die ihr Tier vermissen, können dies ab sofort nicht nur telefonisch oder über die Webseite melden, sondern online gleichzeitig auch eine Suchmeldung erstellen. Diese wird zusammen mit einem Foto des Tieres im Bereich „Gesucht/Gefunden“ auf der FINDEFIX-Webseite veröffentlicht. Gleichzeitig wird ein Suchplakat erzeugt, das man herunterladen und zum Verteilen ausdrucken kann. Neu ist, dass man dieses Suchplakat nun auch direkt online teilen kann – beispielsweise auf der eigenen Facebook-Seite. Komplett neu ist auch die Online-Umkreissuche für vermisste Tiere: Der Tierhalter kann wählen, ob sein vermisst gemeldetes Tier zusätzlich in einer Karten-Übersicht von Google Maps auf der FINDEFIX-Webseite zu sehen ist. Tierliebe Menschen, die ein scheinbar verloren gegangenes Tier beobachten oder finden, können mithilfe der Umkreissuche durch Eingabe der Postleitzahl sehen, welche Tiere im Umkreis von 10, 20 oder 30 Kilometern vermisst werden. Neue Bereiche mit Tipps und mit Neuigkeiten rund um das Thema Haustiere runden den Service ab.

Quelle: FINDEFIX.com